Tagebuch

Samstag, 27.12..2025

Id tation temporibus conclusionemque per

Et vocent antiopam mel. Ad democritum abhorreant persequeris per, ius dolores detracto liberavisse at, cu vim ancillae persequeris. Id tation temporibus conclusionemque per. No per graeco scripserit signiferumque. Est cu expetenda laboramus interesset, ea solet oratio mei, ex iudico placerat ponderum sit.

Tagebuch

Freitag, 26.12.2025, Hannover, Nordstadt

10 Uhr und raus aus dem Schlafsack, der gut warm gehalten hat und es ist nicht so kalt, wenn man noch aufgewärmt aus der Kiste kriecht, Kaffee und Ofen wieder anheizen. Klappt alles. In der Küche Eisblumen am Fenster, wegen der fehlenden Doppelverplastifizierung. Das Kondenswasser ist gefroren. 

 

Man, wieder ein Zeug geträumt, ich bin immer noch perplex. Irgendwas wie Tron, aber realer. Wir hatten so kleine Geräte, Schalter, mit denen man ein Fahrzeug, so ein modernes schnelles Raumschiffauto frei schalten konnte, wenn man es gefunden hatte. Alles wurde versteckt, weil wir verfolgt wurden. Wir waren bei einer Freundin von meiner Freundin, einer Chinesin, alles war total kompliziert, wir trafen Leute, es sollten ein paar Partys sein, auf die wir wollten und zu dem einen Konzert machte ich mich früher auf den Weg, dort sollte die eine Freundin wohl singen. Der Saal war mit Holzlack in Schwarz Weiß gestrichen, alles, an den Tischen saßen Hells Angels, die sich alle nett begrüßten und die alle eine großen Beutel Gras vor sich auf dem Tisch liegen hatten, auf einem Bildschirm lief irgendwas mit Musik, Leute, die wohl auch auftreten sollten. Festzeltstimmung. In der Schlussszene, wieder ein großer Festsaal mit Tischen, die mit Leuten besetzt waren, ein Tisch gehörte zu uns, ich sollte dort etwas aus Papier, so große Rollen ablegen, als ich es tat, sah ich mein Portemonnaie und den kleinen Schlüsselbund in der gleichen Farbe auf dem Tisch zwischen den ganzen Sachen liegen und ich sagte zu ihr, dass ich mir den Schlüssel nehme und schon mal nach Hause fahre, sie sagte nein, das ginge nicht. Ich sagte, dass ich dann halt so nach Hause komme, sie sagte noch, dass ich dann ja nicht zum Strand könne, was mir egal war und ich verschwand nach unten. Sie kam mir schnell nach und ich versteckte mich hinter einem Bücherregal und sie ging vorbei und sah mich nicht, machte irgendwas in einem Krankenzimmer, in das ich schauen konnte, dem Patienten dort ging es wohl schlecht. Dann bin ich aufgestanden. Insgesamt eine Verfolgungssache und irgendwas mit Treffen bei Frauen, den Freundinnen, die alle irgendwie aus Linden kamen, mit kurzen Haaren und im mittleren Alter, alle waren sehr nett, trotzdem war ich neu bei diesen Leuten. Wie schon gesagt, es erinnert mich jetzt an Tron in einer großen Stadt, mit Straßen in rechtem Winkel wie in New York, aber Häusern eher wie in Deutschland und wie viel besser doch diese Träume sind, als Filme, die man sich mit ein paar Bieren anschaut. Dagegen ist Träumen eher wir Jumanji. 

 

So, was steht an: Holz besorgen und dafür gehe ich in den Park und werde ein wenig Laufen oder mit dem Fahrrad rum fahren, was allerdings viel zu kalt na den Händen ist. Im Keller säge ich die 2 Paletten noch klein und den großen Ast aus dem Treppenhaus. Weiter Rom, Blicke lesen und Arschleitsystem steht heute im Zentrum, dann noch Piaget weiter lesen und natürlich Musik üben. Geht aber erst, wenn es ein wenig wärmer hier ist. Und Klamotten waschen, der Wintersoldier braucht seine ganze Uniform. Essen werden wir sehen, O hat noch ein Kotelett und ich habe noch 5 Kartoffeln. Wird irgendwie reichen. 

 

Meine Laune ist top, jetzt muss nur noch was passieren. War auch irgendeine Kunstsache an der Kröpkeuhr, kein schlechter Ort für einen Besuch am zweiten Weihnachtstag, bin mir sicher, dass die Leute blöd genug sind, dort spazieren zu gehen, weil sie nichts anderes kennen als Kaufen und Beton. Man kann ja schon mal gucken, was es neues gibt, wann man was umtauschen kann. Aber das mit Weihnachten hat glaube ich nachgelassen. Habe wirklich nicht viele Weihnachtsbäume gesehen, nicht viele Lichter und den anderen elektrifizierten Plastikmüll. Wenn ich hier aus dem Fenster sehe, gibt es nur einen Balkon auf dem so ein leuchtendes Dings steht, ein kleiner Strauch mit vier Ästen, wohl aus dem Eineuroladen. 

 

Läuft gerade Gnawa aus Marrakesch, ganz guter Sound und es nervt nicht. Das ist schon mal eine Leistung. Hätte auch meine Musiksachen gerne wieder zu Hause, das mit dem Raum hat sich eh erst mal erledigt, wenn ich nur an H denke, wird mir schon schlecht. Wird einige Zeit dauern, bis ich mir den Senf wieder anhören kann. Jetzt geht es noch nicht. 

 

Genau und ich wollte Teig machen und vielleicht kriege ich ja was gebacken, dann habe ich Brot zu dem Rest Butter, der hier noch liegt. 

 

Und die Grundlage der Zukunft wird, wie schon tausend Mal gesag,t die Zeit sein, ohne Arbeit, die ich brauche, um Sinnvolles zu machen, die Grundsicherung vom Amt für immer, dann Reisen mit Portugal und Marokko und Italien, ein kleiner Job für die Extrakohle und Schwarzarbeit ist Pflicht. Am wichtigsten sind also ein kleiner Job für die Kohle zum Essen und Heizen und die Hauptaufgabe mit den Ämtern, muss mich rausreden, das mit meiner Psyche und dem Alkohol ganz große aufbauen, eine richtige Geschichte, das Geständnis, die Predigt, mal O fragen, wie er das mit der Psyche macht, letztendlich kann ich auch wieder in die Klinik so als Argument, wenn was ansteht, Termine oder irgendwelche Kackjobs. Wird schon alles klappen, wie es immer alles klappt. 
Und die Konsumadepten kriegen gleich schlechte Laune, wenn man von der vielen Zeit und den tollen Kultursachen erzählt, von den Entbehrungen, dem harten Verzicht im Urlaub. Und was machst du so? Was machst du so? Ja, Lesen und Sport, kostet kein Geld, sondern nur Zeit und mit der kann ich um mich schmeißen. 

 

Im Treppenhaus scheint die Sonne und sie wärmt ein wenig, im Atelier ist es auch richtig kalt, Eisblumen und schnelle Bewegungen, werde mal den Kühlschrank ein wenig auflassen, damit Wärme in die Bude kommt. 

 

Und muss immer noch viel an NB denken, die ich nicht kenne, noch nie gesehen habe, nur bei Facebook komisch, wer ist das bloß? 

 

Holz im Keller gesägt und noch ein wenig dort aufgeräumt, im Rattenkeller, den nur ich betrete. Wäsche wäscht, eine Suppe von O schon gegessen, weil ich ohne Essen nicht gerne raus gehe, wegen dem starken Hass, der dann kommt und sich immer auf die gleichen Leute richtet, die ich schon lange nicht mehr gesehen habe. Ich sehe eh nur O und sonst nur noch R und die Familie, aber sehr selten. Jetzt fahre ich in die Innenstadt, wegen dieser Kunst und dem Eindruck, den ich brauche und ich will mich noch nicht an die Arbeit setzen und mich mit meinem eigenen Scheitern beschäftigen. Danach ne Runde durch das Holzgebiet und dann schnell wieder vor den Ofen. Könnte noch T anrufen, wegen Musik machen oder arbeiten, Geld wäre wirklich nicht schlecht. Darf die Kohle nur nicht wieder sofort zum Neger schleppen, dann kann ich mir das Arbeiten auch sparen. 

 

Und meine beiden Mützen, die Bifi und die Wurstbasar, in Sichtweite. Mein einziges Geschenk, von R, habe aber schon lange nichts mehr zu Weihnachten bekommen, die Zeiten sind lange vorbei. 

 

11.55 ich fahre mal los, einfach den E-damm runter und schon bin ich im Zentrum des Schreckens, die Sonne scheint bestimmt in der Horizontalen von Vorne, werde mir eine Sonnenbrille mitnehmen. Brinkmann reitete ja gestern auch noch auf fast 4 Seiten auf dem hellen Licht zu dieser Jahreszeit herum, scheint mir ein wenig zu bekifft gewesen zu sein. Glaube aber nicht, dass er dort gekifft hatte. Kann man aber nicht wissen.   

 

Brotteig ist auch fertig, Präparation Time unter einer Minute. Mal sehen, ob ich das Zeug irgendwie backen kann. Hauptsache so heiß wie es geht, dann geht es schneller. Ein alter Bäckertrick, wird oft falsch gemacht. Habe ein Paket Trockenhefe und drei Tassen Pizzamehl mit dem Zeug vermischt, was in Reichweite stand, Oregano, Kümmel, Salz und Sonnenblumenöl. Eigentlich klappt es immer, wenn man nicht nach irgendwelchen Rezepten vorgeht. Aber es ist auch nur ein Rezept im Kopf und man hat es eilig.  

 

Höre das Lied und dieses Lied macht mich so fertig, ich habe dich doch so geliebt, N, und ich liebe dich immer noch so stark, kann immer nur heulen, wenn ich das höre, weil ich es gehört habe, als wir das letzte Mal auseinander gegangen sind. Man macht mich das fertig, von Überwunden kann keine Rede sein, die Wunden bluten immer noch. Man, bin ich traurig, N, ich vermisse dich, ich liebe und hasse dich. You don´t miss your water von Eno und John Cale. Und du sagtest noch, dass ich Recht hätte mit den Aussagen in dem Lied, die ich gar nicht verstanden hatte und um die es mir auch gar nicht ging. Es macht mich einfach und unmittelbar völlig traurig und ich muss weinen und denke an dich. 

 

Man, bin ich genervt, was allein an den fehlenden Zigaretten und dem Hunger liegt. Erstmal einen Tee und dann Training im Sinne von Meditation. Brot ist im Ofen, Wäscheleine aufgehängt und die Wäsche aufgehängt, gesaugt und der Ofen brennt. 

Es nervt, dass alles stimmungsabhängig ist und die Stimmung sich dauernd ändert. Was vor einer Stunde noch so und so war, ist jetzt ganz anders und nur weil sich im Inneren was verändert hat. Das muss ausgeglichener werden, diese ständigen Wechsel gehen nicht mehr. 

 

Und jetzt der Staubsaugermodus, bei dem der Staubsauger schon umkippt oder irgendwo hängen bleibt, wenn gar nichts anderes da ist und dann noch der Internationale Tag der Erdanziehungskraft, man kann nichts in die Hand nehmen, ohne das zwei andere Sachen auf den Boden fallen. Mit Ruhe hat das alles nichts zu tun, ich bin unruhig von Innen, denn von außen ist alles ruhig.

 

Es läuft Charles Gayle, also so ruhig ist es auch nicht, Freejazz, den ich, glaube ich, mal im Kino im Künstlerhaus gesehen habe, vor langer Zeit, über 40 Jahre ist das her, und dort hat er alleine gespielt, als Begleitung zu einem Film. Mäßig besucht, erinnere mich, dass ich über ihn dachte, dass er nicht sehr viel Erfolg hat, wenn er so eine Begleitung machen muss, aber ich glaube, es hieß auch, dass er nicht viel Platten aufnimmt und nicht viel Geld verdient. Amerika halt. Auf der Scheibe hier spielt er immerhin mit Rashied Ali, also ein direkter Bezug zu Coltrane. Touching on Trane der Titel. 

 

Irgendwie hätte ich Lust wen zu treffen, aber wenn es klingeln würde, hätte ich gleich keinen Bock mehr. Ich brauche eine Freundin, in die ich mich verliebe, eigentlich die einzige Möglichkeit für mich, andere Leute zu ertragen. Was natürlich nur ein Spruch ist, aber ich bin wählerisch in Bezug auf die Themen und die Aussagen. Wenn mir etwas nicht gefällt, bin ich meistens sofort weg. 

 

Und ich werde nicht mehr Lesen oder Schreiben, wenn ich Musik höre, weil es immer zu viel ist, das Schreiben die Musik, oder die Musik das Schreiben ausschaltet. Man kann sich nicht auf zwei Sachen konzentrieren, und bei mir ist Schreiben und Musik immer mit höchster Konzentration verbunden.

 

Vorhin als ich aus der Stadt und dem Park kam, habe ich M, der auf dem Sprengel wohnt, gesehen und wir grüßten uns, er war auch mal in meiner Bude in Portugal, mit seiner Freundin und mit ihrem schicken Feuerwehauto, das Auto gibt es noch, ist aber kaputt, sie haben sich getrennt, es war so ein vorbildliches Paar, das für immer zusammen bleibt, dachte ich immer, jetzt sind sie getrennt und M erzählte mir das von einem Jahr oder so, als gerade sein bester Freund mit 40 verstorben war. Verdammte Schicksalsschläge. M mag ich immer noch sehr gerne, vielleicht mal Kontakt herstellen. Das mit der Pizza und meinem Ofen wäre schon immer der richtige Aufhänger, sollte vielleicht alles mal vorbereiten und dann wen einladen, wenn ich wen treffe, bei dem ich mir das vorstellen kann. Wenn dann einer mal Ja sagt, kümmere ich mich noch um weitere Gäste. Vorbild ist natürlich immer noch dieser Engländer in Paris, bei dem ich mit Paul war von 20 Jahren. Also aus der Pinte gibt es ja einige Leute: M, S, K und der Name fällt mir nicht ein.  

Tagebuch

Ohne die Sachen, die ich selbst alleine nicht aussprechen kann

Donnerstag, 25.12.2025

Erster Weihnachtstag, dem ich wie immer mit völliger Abneigung begegne und ein Hass von mir Besitz ergreift, der sich gegen Reichtum und Konsum richtet,  gegen die unglaubliche Irrationalität des weihnachtlichen Wahnsinns in den Innenstädten und den Medien. 
Also muss ich immer irgendwie locker bleiben, nicht zur Flasche greifen und alleine zu Hause, ohne Kommunikation und Treffen mit anderen Leuten, einfach alleine vom Bett aus, die Welt verfluchen und ich muss aufhören, meine Aggression wahllos auf Personen aus meinem früheren Umfeld loszu  lassen. 
Ich muss mir immer sagen, dass ich zwar kein Geld habe und gleich dabei erwähnen, dass ich ja auch keines brauche und dann die positiven Dinge in den Vordergrund stelle, meine Reisen in diesem Jahr, die wichtigen Weichenstellungen, von zentraraler Budeutung war sichelrich das Ende der Arbeit in der Kanzlei und der Beginn meiner Arbeitslosigkeit jetzt im Dezember. Geld ist natürlich noch nicht da, aber die beiden Anträge sind gestellt und alles wurde eingereicht. Das macht jedenfalls Hoffnung, dass bald irgendein Geld reinkommt, das ich mir nicht leihen muss. Hat mich das fertig gemacht mit dem Anwalt und dem Büro, so verlässlich und allumfassend war ich noch nie von einer Arbeit genervt, und es ist durchgestanden. Was wird und wie es weiter geht, ist bei weitem nicht so wichtig wie das Ende dieses Wahnsinns.  
Ich war im März in Portugal, ich war mit Roger in Italien, ich war mit Viktor und den Kindern in Paris, ich war gerade wieder fast drei Wochen in Portugal und ich muss es immer wieder tun, einfach nur um nicht zu vergessen, wie gut mir das tut. 
Soviele Pläne tauchen auf, so viel gute Laune, dass es schon fast nagative Eigenschaften bekommt, weil es viele Probleme, die wirklich da sind, weglacht und wegtanzt. 

 

Die Kälte nervt, es sind Minus 5   Grad und in der Küche gefriert das Kondenswasser im Inneren an der Scheibe. Ein wenig Holz ist noch da, habe schon ein wenig Ordnung im Keller gemacht, aber wie bei allem: Es geht nur um den heutigen Tag und ein wenig Starthilfe für den morgigen. Zu Essen ist auch nichts mehr da, noch eine Portiion Reis und ein paar Kartoffeln. Olaf hat aber Eintopf gekocht, mit Kürbis und Kartoffeln, der sehr gut schmeckt und von dem ich mir etwas nehmen darf. Ich habe mich auch in Portugal immer mehr daran gewöhnt, einfach wenig zu Essen und durch wenig einzukaufen und wenig Geld auszugeben. 

Theoretisch bin ich mit Popper und Eccles, Das Gehirn und sein Ich vorläufig fertig  und ich versuche nun, Piaget  wieder greifbar zu machen, und ich will dafür jetzt die drei Bände der Entwicklung des Erkennens, dann Biologie und Erkenntnis und Denken und Sprechen beim Kinde durchlesen und auch schon ein wenig durcharbeiten. 

Mir Arschleitsystem habe ich jetzt in Hannover noch nicht weiter gemacht und nach einer kurzen Begutachtung, 1ne Minute, hatte ich den Eindruck, dass es sprachlich besser und vielfältiger werden muss, die ewigen Wegbeschreibungen und die Beschreibungen von den Wahrnehmungen und Gedanken, sind recht stereotyp und nutzen immer den gleichen Satzaufbau. Muss mich also literarisch irgendwie inspirieren lassen, was ich wie immer mit Brinkmann, Rom, Blicke und mit Celiné oder anderer Literatur versuche. Hatte auch an Clemens Meyer gedacht und ich könnte mir ein Buch von O leihen, um auch dort mal kurz rein zu schauen. Aber eigenglich muss ich nur anfangen, was nie passiert, wenn ich rauche, kiffe oder was trinke. Das endet immer sofort vor dem Rechner und bei blödsinnigen Filmen oder Gedanken, die nur ich habe und die von alleine wieder verschwinden. Das Ausderwelttreten, die Abschottung regelt mein Leben immer noch sehr stark und der damit verbundene Modus der völligen Übertreibung ist tief in mein Ich eingeprägt. Mein Telefon klingelt nicht mehr als 3, 4 mal die Woche, an meiner Tür klingelt es nie und wenn, dann zieht es mich gleich in den Panikmodus. 

Piaget habe ich gut geschafft und auch versucht, mehr zu verstehen und nicht nur eine gewisse Seitenzahl abzureißen. Sehr gutes Vorgehen, all das nach Popper und vor Korzybski zu lesen. Es ist so, wie ich es mir vorgestellt habe und ich dachte, dass diese Bücher viel schwieriger zu verstehen sind. Man kann es recht flüssig durchlesen und man muss nicht allzu oft Fremdwörter nachschlagen. Inversiv, isochronisch, deduktiv und induktiv. Bin hinreichend verblüfft, wie wenig ich in der Vergangenheit verstanden habe und auch das ist der großen Zeitspanne geschuldet, in der ich mich nicht damit beschäftigt habe. Der größte Hinderungsgrund ist aber wie immer die zerrissene Kontinuität im Denken durch übermäßigen Drogenkonsum in Bezug auf Kiffen und Saufen.

Und am Ende von Rom, Blicke schreibt Brinkmann über Weihnachten, über die Tage um den 24.12.72. Genau richtig, die werde ich lesen und damit den Einstieg in Arschleitsystem vorbereiten. Wie schnell doch die Zeit vergeht, wenn man ließt, schnell sind vier Stunden und damit der ganze Tag schon vorbei. 

 

Und das sind meine grundlegenden Ziele, meine Projekte weitermachen, viel Zeit haben, lesen, wenig Geld ausgeben und Reisen. Davon werde ich nicht mehr abkommen. 

Mittwoch, 24.12.2025

Ich wünsche euch allen einen schnellen Tod. Melt Banana, pünktlich ab 8 Deathmetalphase. Gehe jetzt laufen, und freue mich auf die Sahnesoße, die drei Scheiben Brot und ein wenig Forelle und Reis und Nudeln, nur Reste, Frohes Fest. 

Laufen und Portugiesisch – das wird helfen, gibt keine andere Möglichkeit. Essen ist aber nicht so wichtig, weil es auch nur 3 Grad in der Bude ist, das ist zum Hungern zu wenig, weil das Zittern viel zu viel Energie verbraucht.

Also gehe ich jetzt Laufen und Spazieren und dann Ofen an und Duschen und heute Schreiben und Flöte spielen, weiter kommen, die Hoffnung nicht verlieren, die Ziele verfolgen und sich nicht beirren lassen, die negativen Wahrnehmungen kann ich nicht gebrauchen.   

 

Montag, 22.12.2025

 

Übermorgen ist Weihnachten und ich muss zusehen, dass es nicht zu anti wird. Hungern bei 0 Grad ist natürlich eine symbolische Meisterleistung, die in der eigenen Leere verpufft. Heute normales Programm mit Lesen, Musik, Sport, Training und Portugiesisch. Dann weiter schreiben, Architektur und Scheunenviertel, die Fotos aus dem Buch von V. Gehe ich Laufen oder lieber nicht? Rasieren steht auch an und Duschen, weiterhin ein wenig aufräumen, damit es schön wird und Einkaufen mit dem letzten Geld, Holz im Keller sägen, steht auch noch an. 

In 2 Tagen soll es arschkalt werden, also Weihnachten wird anstrengend. 

Mal sehen, ob ich Cinema Paradiso in Bb finde.

 

 

 

Donnerstag, 18.12.2025

 

 

 

mal sehen, was der Tag bringt. 

 

Tenor ist da und es ist schwer zu spielen, verlangt nach einer OP am Hals wegen Vergrößerung des Volumens im Körper. 

 

Heute Lesen und einen Rechner besorgen. Sonst könnte ich noch Laufen gehen. 

 

Rasieren und Duschen

Tenorsax Stimmgerät und Aufnahme.

Laufen und Portugiesisch.

Lesen und  ein wenig schreiben

Rechner besorgen

 

Mittwoch 17.12.2025

 

Rechner habe ich, sind doch billiger, zahle jetzt 150. Das muss klappen. Ein altes Ding, noch mit allen Anschlüssen. 

Leseliste: Popper und dann Brinkmann und Celiné für Arschleitsystem.

 

Unterlagen habe ich nachgereicht, hoffentlich stimmt das jetzt alles. 

 

 

Dienstag, 16.12.2025

 

Bis 12 ist alles erledigt. 

 

Zur Bank Geld einzahlen, Buch abholen, Fahrrad reparieren, Unterlagen zusammenstellen, Rechner kaufen, Laufen, Sax und Flöte, Arschleitsystem, Bücher sortieren, Bilder sortieren, Fotos bereitstellen, Festplatten sortieren, Durchlauferhitzer anschrauben, Betten beziehen, Einkaufen mit Waschmittel, Telefonieren, Hanteln zusammen bauen, Unterlagen sortieren. Ok, jetzt das Fahrrad und dann Einkaufen, dann die Unterlagen und Telefonieren. Ok, alles fertig, gleich noch Schließfach klären und Waschen, dann bin ich durch mit allem. 12.19.  

 

Montag, 15.12.2025

 

Man, fast nicht geschlafen, aber ich bin am Flughafen, das Mädchen vorhin neben mir, hat ihr Wasser vergessen. Gute Marke, Danke Anke. Sonst läuft alles, die ganze Nacht noch die Internetseite gemacht und es wird besser. Freue mich, ist eine gute Sache. Aber am wichtigsten ist, dass ich nichts trinke und damit auch nicht rauche oder irgendwas nehme. Das ist heute mal vorbei, freue mich auf die Boxen und von Klaus habe ich noch 250 Euro bekommen, die ich in ein Geschenk für Anton investiere, der Rechner ist am Start, wenn es denn funktioniert. Werde also heute den ganzen Tag lesen und das Buch, Ein Freund der Erde, habe ich auch noch in Estoi gefunden. Und am Flughafen die ganzen Idioten, Scheiß Deutschen, hoffentlich kommt der Krieg.

Zu Hause, sieben Stunden nicht gefurzt und es war dringend. Käse Krapfen, und jetzt geht es. Das Saxophon ist hier, meine Tröte und fertig, Robert kriegt das Tenor. Und es läuft Tacuma Show Stopper und das ist das Wichtigste gerade. Und im Bus noch ein wenig geschrieben, ohne Licht, das war nervig, aber es hat mir sehr gut getan, weil ich es einfach so gerne mache, man ich muss das nur für mich machen und dann ist auch gut. Juliane Will nach Alte, es werden doch immer mehr und das ist top. 

 

 

 

Sonntag, 14.11.2025

 

Letzter Tag, morgen früh geht es zurück nach Hannover. Viel geträumt und wegen dem Wein, zu früh eingeschlafen und um 1 Uhr wieder wach. Egal! 

 

Heute werde ich aufräumen und Fotos machen, weil die Sonne scheint und das der aktuelle Stand ist. Ist aber nicht mehr viel. Dann die paar Sachen zusammen und nach Estoi. Dort das Wichtigste. Klaus, fragen ob er mir 300 Euro vom Erbe geben kann, wegen Weihnachtsgeschenken, damit ich Viktor sein Geld wiedergeben und den Rechner für Anton besorgen kann. Dann wäre alles geregelt und der Mist kann kommen. Ärgere mich, dass das mit Aristoteles nicht geklappt hat.

Sonst Standartprogramm, mit Laufen, Training und Arschleitsystem, weil mich nach dem Ende der Euphorie dort am meisten Arbeit erwartet, die am wichtigsten ist. Weil davon alles abhängt, die Zukunft, Geld und vieles mehr. Training und Sonne verstehen sich von selbst. Portugiesisch mache ich auf dem Berg, dauert ja auch nicht lange. Fertig. Den Suchttext so weit fertig machen, dass ich ihn auf die Seite mit gutem Gewissen stellen kann. Flöte kann ich auch noch was machen. 

Also noch einen Kaffee und den Suchttext, dann Laufen und Wäsche anmachen, danach …

 

Die Suchtsache habe ich schnell fertig, danach noch Arschleitsystem und alles vor allem, um mich gut drauf zu bringen und Kraft zu tanken für die Deutsche Umgebung, die einen immer runterzieht. 

 

David Murray im Duet mit Kahil, sehr gut, wie kann man ohne harmonische Grundlagen so viel spielen.  

 

Bin schon in Estoi und habe gerade noch an der Internet Seite weitergemacht. Geht super. Videos sind drin und jetzt muss mehr Kultur rein, mit Burroughs und Korzybski, Artaud und den anderen, dann viel mehr Infos, aber so geht es schon. Alte wird auch immer besser, schon mit Kontaktformular und Karte etc. Jetzt die Bücher fertig machen. 

 

Samstag, 13.12.2025

 

7 Uhr nichts hält mich mehr im Bett. Heute werde ich auf jeden Fall Laufen gehen, das ist total wichtig für den ganzen Tag, für alle weiteren Aktivitäten. Sonst noch in der Sonne liegen und trainieren. Die Euphorie des Drogenentzugs ist verflogen und ich habe auch den Eindruck, als seien meine Augen wieder besser geworden, das Verschwimmen ist nicht so stark da, nur wenn ich Sonnencreme im Auge habe. 

 

In Hannover auf jeden Fall Musik und Bilder und meine Bücher sortieren, dann die Internetseite, Soundcloud, Loopstation, Arbeitsämter und Fahrräder reparieren. Das von Robert ist jetzt auch mal dran. 

 

Alles läuft, heute und morgen soll die Sonne scheinen, kann ich das Dach machen und mich bräunen. 

 

Gibt es noch Anmerkungen zu meiner Rückreise: Estoi, dort sehe ich keinen Alkoholkonsum, dann Berlin, Viktor werde ich nicht machen, dort darf nicht geraucht werden, mir ist jetzt schon schlecht, wenn ich nur dran denke, dann mit Roger, kriege ich auch hin, wichtig nur die Rückfahrt im Bus, ideal zum Saufen, das werde ich lassen, denn wenn es passiert, geht es in Hannover gleich weiter. Dann werde ich zu Hause in meine Wohnung gehen und dort ist Gras, ist hier auch, und sonst ja nicht mehr als hier auch. Das werde ich locker schaffen. Das Gras werde ich schneiden und in eine kleine Tüte packen und dann kann ich es verschenken oder verkaufen. Mal sehen. 

 

Und die neurologischen Sachen sind sehr interessant, weil das Nervensystem schon bestimmte Reize unterdrückt, damit es nicht zu einer Überreizung kommt, durch Reize, die nicht wichtig sind. Wir hören nicht immer alle Töne, wir fühlen nicht immer alle Hautreizungen, sondern nur bestimmte. Mann kann nicht dauernd das Jucken am Sack im Bewusstsein haben. Wir können Musik hören und wenn wir uns auf etwas anderes konzentrieren, ist die Musik kurz nicht mehr im Bewusstsein. Sehr interessant.  

 

Und ich muss mehr an Texten schreiben, auch wenn es nur diese Suchtsache ist oder Ähnliches. Das hilft einem beim Denken. 

 

Arschleitsystem werde ich heute und morgen noch mal richtig angehen, weil das wichtig für die Hoffnung ist und ich würde gerne damit Geld verdienen und das geht nur, wenn man es als Arbeit betreibt, also ständig und immer. 

 

Und das Amt muss ich als Nebenjob verstehen, den man machen muss, auch wenn es bis zu Klinik gehen kann. Wäre aber auch mal wieder schön, weil ich dann nur dort sitze und lüge und einen auf total unkonzentriert mache.

Dann warte ich in Portugal darauf, dass die Krankenkasse verjährt, ist aber auch egal, bin ja wieder total versichert. Und die Schulden beim Amt gehen mir auch am Arsch vorbei. Werde mal nach der dort gültigen Verjährungsfrist schauen. OK, vier Jahre, und bei Vollstreckung natürlich wieder mehr. Was ist, wenn man schon mit dem Zahlen anfängt. Ratenzahlung unterbricht die Verjährung. Na egal, bleibt mir nichts anderes übrig als meine Verbeamtung. 

 

Und ich werde dem Jobcenter schon mal eine Emailbombe mit den ganzen Bescheinigungen vom Arzt und der Klinik übersenden, damit die wissen, was auf sie zukommt. 

 

Und am schlimmsten in den Medien ist die Denunziation und Stigmatisierung. 

 

Morgen Abend lese ich die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung und suche mir dort ein Anschlagsopfer. 

 

Also mein Pizzatreffen mit richtigen Menschen und richtiger Kommunikation wird kommen. Einfach einen Monat auswählen und dann ein paar Leute einladen. 

Martin, Wilson, Luis, Mona, Jan, Katja, Dennis, Frank, Rosi, Busse, Harmen, Tobi 1 und Tobi 2, Rico, Christian, Tim, Caro, Olaf, und das reicht auch erst mal. Am 29. wäre ein Termin frei. Mal sehen, ob ich das mache.

 

Und mit Luis Portugiesisch lernen, das ist auch eine gute Sache. 

 

Bei der Internetseite brauche ich einmal Casa Assada als Seite, dann Ibrahim Samana and The Left Foot of God, dann Ibrahim Samana und mehr ist es auch nicht. Vielleicht noch eine Blogseite. Ist alles ganz einfach. Seiten anlegen und fertig. Eine mit Alte, mit Texten mit Kaufen und Kontakt und so weiter. Die erste Version ist fertig und daran kann man jetzt arbeiten. Geht total super, habe ich an einem Wochenende fertig und alles, was ich mache kann so veröffentlicht werden. Musik über Souncloud, Texte als Essays etc. Voll geil. 

Kann dann auch wieder Links einfügen, wie früher und tausende von Fotos von früher und noch vieles mehr. Geil, geil, geil. 

 

So, gerade ein starker Initialreiz, den ich übergehe, bringt ja nichts, außer, dass ich heute nichts mehr mache und morgen schlechte Laune habe und schlecht schlafen kann. Dann gehe ich doch lieber ein wenig spazieren. Geld habe ich ja auch nicht. Fertig. Scheiß Alkohol, trinke ich nur, wenn ich auf keinen Fall will. Lese jetzt lieber ALS noch mal durch. Der kleine Pimmel Immerschlapp ist auch fertig und auch ein Kassenschlager. Muss ich nur drucken. Dafür brauche ich Zeitschriften und mache es wie mit Zensur. Fertig. Dauert nicht lange und ich hatte schon damit angefangen. 

 

 

 

Freitag, 12.12.2025

 

Man, viel geträumt, von Jörg und Umgebung, von durchgeschossenen Katzen etc. Und viel gefurzt, grenzwertig.

 

Brauche die kleinen Unterbrechungen der geistigen Klarheit nicht. Die machen mir Angst, meine Angst vor der Verblödung. Ich kann sie schon deutlich spüren, und das ist jetzt kein Witz mehr. Also werde ich mein Programm hier, Ibrahim Samana weiter verfolgen. Und das heißt Lesen und Schreiben, jeden Tag, dann die Musik und mein Sport, Portugiesisch lernen gehört auch dazu. Fertig. 

 

Heute werde ich die Decken streichen und die Bettwäsche sortieren. 

 

Wäre auch mal interessant, ob man Videos in die Internetseite integrieren kann. Natürlich wird das gehen, probiere es mal aus. Alte haue ich rein. 

 

Sich nicht dumm machen lassen. 

 

Einen Link kann ich in die Seite einfügen, brauche aber bessere Arbeitsbedingungen, weil man ja nun gegen YouTube und Co kämpfen muss. Aber es geht. 

 

Zentrale Begriffe sind die Gerechtigkeit, das Unwissen und das Böse.

Gerechtigkeit und Wissen. Das Böse ergibt sich aus Ungerechtigkeit und Wissen. 

 

So, Konto ist leer, wenn Telefon runter geht, habe ich noch 15 Euro. Das reicht, um nach Hannover zu kommen, werde Klaus aber noch auf 20 Euro anhauen und ihm von Viktor erzählen, dem einzigen in der Familie etc. Muss nur meinen Hass weglassen. 

 

Heute noch keine Initialreize, habe gestrichen und die Wäsche sortiert und ich habe mich rasiert. 

 

Freue mich, dass ich kein Geld mehr ausgebe und Musik mache und Schreibe. Das mache ich heute noch weiter. Anton muss endlich die Akkorde spielen können. Und Alkohol ist die Einstiegsdroge für andere Drogen und für anderen Scheiß, wie Geld ausgeben, Vergesslichkeit und Fernsehen.

 

Trotzdem ist der Ärger über die Vergangenheit noch da. Als Anton das letzte Mal bei mir war, war ich auch nur an meinen geheimen Sachen interessiert. Das werde ich jetzt ändern, ich will wissen, was er in der Schule macht und was mit der Musik läuft. Wird schnell gehen. Vielleicht mit beiden Sylvester feiern. Aber ich will Musik machen und das mit Sax und Flöte und anderen und es sollte eine Afrikanische arabische Grundlage haben. Brauche also einen Bongomann. Diese mystischen Grundlagen kann ich natürlich auch mit der Loopstation machen. Dann wäre man wieder alleine. Mit einer Box geht das auch draußen. Bongos und Bass und dann weiter machen. So eine sufi Trance Grundlage, auf der man abfahren kann. Höre gerade Pyramids und die Grundlage ist auch nur ein Bassriff und Trommeln und die anderen machen eine Abfahrt. Also kann ich mit der Loopstation angreifen. Brauche eine Aktivbox für Draußen. 

Habe eine gefunden für 120 VB, also einen Hunderter und die kann man ziehen und das reicht. Mehr brauche ich nicht, kann ich mit dem Auto abholen. Genauso eine und schon ist man draußen unterwegs, weil die auch über Akku geht, aber die Loopstation nicht, wie macht man das dann. Na ja, kann ich mir im Sommer überlegen, jetzt ist das sinnlos. Es gibt eine kleine Loopstation, die mit Batterie läuft, das wäre genau die richtige. Brauche ja nur Bongos und Bass. Also die beiden Geräte wären genau richtig. Freue mich schon auf den Sommer, war ja dort am Fluss, nur dass ich auf die Drogenfotze gewartet hatte, ich bin so ein Idiot. 

 

Also Musik machen reicht mir so.

Dann das zweite Ding ist das Schreiben und das läuft gerade an. Bis Sylvester steht da schon einiges und dann zu Viktor und mal schauen, was geht. Nichts funktioniert, weil der Bildschirm zu klein ist. 

STRG und Minus, dann geht es. Bleib locker Boris, alles funktioniert, nur du bist immer zu breit, um irgendwas zu checken. 

 

Wird besser mit der Internetseite, aber das dauert, bis ich das hinbekomme. Die Anker funktionieren noch nicht. Kriege ich schon hin. 

 

Aber erst mal an die Kohle denken und das sind jetzt die Schulden bei Olaf, Viktor und Roger, dann die Rechnung, die im Januar kommt, so in einem Monat und dann die ganzen Sachen, die ich mir kaufen will. Einnahmen kann ich nur über Tobi generieren und über die Ämter, die doch wohl bald mal was überweisen sollten. Wird also einfach alles klappen. Dienstag gehe ich in die Glocksee und dann werden wir weiter sehen. 

 

Zu Hause brauche ich wieder meine Loopstation und das Mikrofon und die Bongos von Toffi. 

 

Soundcloud ist auf dem Handy und geht. Ich verstehe das nicht, wann habe ich das gemacht. Jetzt geht es nicht mehr, weil alles geht, nur wieder alte Telefonnummern und schon war es das. Einfach neu anmelden. 

 

Für Arschleitsystem muss ich wieder in Brinkmann schauen und auch dort einiges übernehmen. Muss mal wieder was lesen, was in die Richtung geht. Freue mich, weil ich zu Hause bestimmt besser arbeiten kann. Ibrahim Samana macht dort weiter. 

 

 

 

Donnerstag, 11.12.2025

 

Genau vor einem Jahr ist Ulla gestorben. Man, Mama, warum warst du nur so durch den Wind. Heute fahre ich an die Westküste und gehe dort am Strand laufen, In Bodeira. Freue mich, vorher werde ich noch den Tisch und die Stühle sauber machen und diese Dinger irgendwo hinhängen und Das Loch zu machen. Sieht heute nach Sonne aus, Regen kann ich nicht gebrauchen. Sonst gestern wieder gesoffen und Nina Tiesler Fotos geschickt vom Strandurlaub vor 12 Jahren. Man, sah ich da gut aus, braun und dünn, wie jetzt auch, da arbeite ich heute weiter dran, am Meer. Weiter so! Sonst wollte ich mich noch ein wenig um Donna Julietta kümmern. Wenn das Viktor mit den Boxen nicht auf die Reihe bekommen hat, dann leihe ich mir von ihm Geld 300. Dann kann ich alles besorgen, die Boxen kommen dann mit der Post. Wird schon gehen. Hundert sind noch auf dem Konto, aber das Telefon geht noch runter. Damit kann ich überleben. Brauche also wirklich die 300 und alles wird gut. In Hannover dann die Kontoauszüge und die Abmeldebestätigung abgeben und fertig. Und Dienstag gehe ich in die Glocksee. Hauptsache das Geld kommt rein und fertig. Werde ich schon hinkriegen. Wenn die nerven, dann kann ich auch deswegen Saufen, immerhin schaffe ich es auch, wenn die Sonne scheint und alles klappt, dann wird das auch gehen müssen. Sehe mich da schon sitzen, vollbreit und heulend. 

 

Muss gerade an Mathematik denken und wie ich mit Papa immer gelernt hatte. Habe ich alles vergessen, keine Ahnung mehr, irgendwelche Formeln. Differentialrechnung und so weiter, werde ich mal mit den Kindern klären. 

 

Schulden sind dann genau 700 Euro. Also das Geld, das dann hoffentlich vom Amt kommt für Dezember. Das ist dann wieder weg und es geht weiter. 

 

Und für philosophische Namedropping werde ich einfach Leibniz lesen und Hobbes und Thomas von Aquin und wenn ich davon erzähle, dann sage ich das auch so. Also wenn hier jetzt Namedropping dran ist, dann kann ich nur sagen, dass Bla Bla Bla. 

Und Morgen schon nach Estoi werde ich nicht machen, werde hier solange bleiben wie es geht. Also werde ich wohl erst am Sonntag rüber fahren, dann habe ich hier noch zwei Tage, die ich gut gebrauchen kann. Muss abnehmen Und Essen ist doch noch da. 

 

 Geile Tour an die Westküste, mit Sonnenbrand und so weiter. Zwei Sachen sind mir noch eingefallen. Erstens mache ich mir seit ein paar Tagen Gedanken, was mit meinen Kontoauszügen ist, auf denen die Ausgaben hier in Portugal zu sehen sind und die ich dann schwärzen muss, damit das Arbeitsamt das nicht mitbekommt. Tja, die kriegen nur die Auszüge bis zum Geldeingang von Hilmar, das ist eh klar, und da sind die Sachen aus Portugal noch gar nicht drauf. Hat sich also erledigt. Dann überlege ich die ganze Zeit, dass ich für Kathi und Jonas den Schlüssel bei Germano abgebe oder ihn hier irgendwo draußen verstecke. Die haben doch einen Schlüssel, kann ich ihn hier also drinnen auf den Tisch legen. Fertig. Und die Boxen sind bei Ebay verschwunden, hat sie Viktor gekauft. Das wäre geil, dann ist es nur noch der Laptop und schon ist alles am Start. 

 

Jetzt noch mal Duschen und dann Lesen und Schreiben. Lesen geht nicht mehr, zu müde. Aber Schreiben mache ich morgen noch mal richtig, da muss noch was passieren. 

 

Sonst geht unsere Welt den Bach runter und ich frage mich, was noch zu tun ist. Portugal warm halten, damit wir abhauen können, wenn der Russe kommt. Noch mal richtig mit arbeiten anfangen, ist sinnlos, das ist nicht der richtige Weg. Das Amt werde ich jetzt richtig klar machen, die werden mich nicht mehr los.

 

Hans georg moeller care free wandering schuldstolz 

 

Viktor hat die Boxen besorgt, mein Held, meiner Unterstützung kann er sich sicher sein. Das ist mal klar. So, schlechte Laune, weil ich besoffen bin. Gott Sei Danke nichts mehr über. Morgen streichen und Wäsche sortieren und Schreiben und fertig. 

 

Mittwoch,10.12.2025

 

Fast nicht geschlafen, keine Ahnung. Egal. Geträumt habe ich einen Soldatentraum, allerdings in der Kaserne oder so, als Amerikaner in braun en Uniformen, mehr so als Offiziersgehilfe. Keine Ahnung, welcher Film als Vorlage diente. Waren bestimmt viele. 

 

Der Gedanke meiner Unwissendheit und die finanziellen Vorteile des Status Quo sind präsent. Werde mich auf der Rückfahrt weiter einlesen und das als Bollwerk benutzen. Mache mir aber keine Sorgen, die Initialreize werden wieder weniger und auch in Deutschland wird da nicht viel passieren. Dafür läuft es einfach zu gut. Wenn es bald mal richtig hell wird, mache ich die Tour von Gestern noch mal mit richtigem Laufen und danach Streichen und Duschen. 

 

Hätte gerne Sprit im Tank, damit ich noch mal eine Tour machen kann. Sonst am Wochenende von Estoi aus, vielleicht nach Fuseta und von dort Richtung Osten. 

 

Freue mich auf meine Bücher zu Hause, Lesen ohne selbst zerstörerische Unterbrechungen. Na ja, schön gesagt, das Lesen war die Unterbrechung. Das ganze Negative in Bezug auf Soziale Beziehungen ist dann auch weg. Alles ist gut. 

 

Bin jetzt noch 5 Tage hier und eigentlich könnte mal die Kohle kommen. Vera, die blöde Fotze, schickt die Abmeldung natürlich auch nicht. Will bestimmt wieder Reden, kann sie gerne machen, ich hindere sie nicht. Werde beim Amt sagen, dass die Mutter das gemacht hat und die die Nachweise nicht raus gibt. 

 

Werde mit der Flöte die GTHT Leiter in dieser bestimmten Weise üben, bis es richtig schnell geht. 

 

Und immer an die Gesundheit denken und die Souveränität und die finanzielle Sorglosigkeit und die fehlenden Depressionen. 

 

Und 2026 kommt Marokko wieder in mein Leben auf die schon beschriebene Art. Der Norden bietet alles, was man braucht. Scheiß auf Marrakech und den anderen Mist. 

 

 

Dienstag, 09.12.2025

 

Zwei Flaschen Wein und ein dicker Kopf. Völlig blödsinnig. Geträumt vom Schwimmen, mit Roger und zwei anderen im Meer mit klarem Wasser, Blick von Oben, wir kamen aus der Flussmündung, Roger meinte, dass Wasser sei dort 0 Grad kalt, wir schwammen zu einem Haus, um uns dort festzuhalten, es war wie ein Schwimmbad gefliest, ohne Kanten, man konnte nicht mal mit dem Finger halt finden. Keine Ahnung, wo dieser Traum herkam. Egal!

 

Wie komme ich an die Kohle ran! Brauche mal schnell 400 Scheine, ich meine 400 Eurostücke. 

 

Erstmal schauen, was auf dem Konto los ist. Vielleicht kommt ja die Kohle vom Amt, ist aber unwahrscheinlich. Die Boxen sind in Berlin und ich könnte die gleich mitnehmen oder vielleicht Viktor ins Boot holen, kann er die bezahlen und ich gebe ihm später das Geld nicht wieder. Wenn Viktor die Boxen besorgt, dann hole ich die Bücher und die Rechner sind ja nun in Hannover und Umgebung, an die kommt man sofort ran, wenn man die Asche in der Tasche hat. Ok, werde also mal Viktor heute anrufen. 

 

OK, Problem gelöst, so wird es gemacht. 

 

Was steht an?

 

Gleich einen Spaziergang zu dieser Ebene, die ich gestern gesehen habe. Dauert nicht lange, dann in die Sonne legen, ohne Sonne, dann streichen. Und heute eigentlich nur Arschleitsystem, weil ich gestern nicht geschrieben, sondern nur gesoffen habe. Interessanter Effekt vom Trinken war natürlich, das starke Bedürfnis, eine Zigarette zu rauchen. Das bestätigt nur meine Annahme, dass Alkohol die Einstiegsdroge par excellence ist.  

 

Also los, rasieren und dann kurz den Hügel rauf. Und dann an die Tasten. 

Der Hügel links den Hang hoch hinter der Fonte ist total super. 

 

Habe Viktor schon bescheid gesagt, er kümmert sich drum. Kann er bezahlen und das Gras behalten, Roger schicke ich dann besseres. Die Bücher bestelle ich dann morgen und fertig. Kann die Bücher wohl mit Paypal bezahlen und hoffentlich alles einen Monat verschieben. Den Rechner hole ich dann in Hannover vor Ort und dann bin ich noch dran. Könnte schon wieder pennen, werde mir aber lieber einen Kaffee machen und die Betten oben verpacken und das Bettzeug sortieren und alles ist gut. Streichen mache ich dann morgen in der Hoffnung, dass Klaus mir das Auto wieder voll getankt vorbei bringt und ich noch eine schöne Tour ans Meer machen kann.

 

Geht voll geil mit der Internetseite, Links, Text, Bücher, Bilder aus Alte und vieles mehr. Kann ich mich den ganzen Winter mit beschäftigen. 

 

Hosen habe ich auch geile gefunden, zu einem fairen Preis. Aber immer noch 30/34, bin ja aber nicht dicker geworden. 

 

Aus Zufall mal wieder was gefunden, unter Google Maps auf dem Handy sind die ganzen Ziele für Arschleitsystem gespeichert. Und mehr brauche ich auch nicht, Neukölln kommt noch dazu, immer geht es bei Viktor los und das reicht auch, sonst wird es zu viel. Also einfach dort immer anfangen und dann geht es zum See, auf den Hügel im Park, dort mache ich auch das Fest der Black Muslim Albinos. 

 

Einfach die ganzen Stellen auf dem Handy speichern, geht super schnell und ist dann auch auf dem Rechner, wenn man sich dort mit dem gleichen Account anmeldet. 

 

Und in Hannover werde ich mal mit Luis Portugiesisch lernen. Das passt gut, den verstehe ich auch kaum. 

 

Das Buch über das Scheunenviertel liegt ja Viktor, dann kann ich mich da noch ein wenig rum treiben. Das wird so geil mit den BMAs. Und auch dass ich sie erst mit diesem Flyer einführe und dann erst später näher erläutere, das ist ein literarischer Trick, der zum weiter lesen auffordert. Egal. 

 

Und die Flöte ist auch gut geworden, ich ärgere mich nur, dass ich nicht so gut bin wie Eric. Guter Witz. GTHT. 

Ich brauche noch einen Bongomann. Einen Afrikaner. 

 

Und ich habe den Eindruck, dass die zwei Flaschen Wein von gestern sich auf meinen Geist, meine Konzentrationsfähigkeit und meine Erinnerungen auswirken. Also ist auch das ausnahmsweise trinken völlig schädlich und zu unterlassen. Kann mich auch auf die Initialreize nicht wirklich konzentrieren und bin ein wenig unsicher, in dem Sinne als das ich eine Fahrt mit dem Auto wegen Alkohol nicht machen würde, weil ich dann am Supermarkt vorbei fahren würde. Blödsinn, volle Konzentration ist angesagt. Mir ist immer noch schlecht von gestern. Aber kurz mal nach Salamandern schauen. Wäre mal eine Maßnahme. Mache ich mal jetzt!

 

Einen kleinen Frosch habe ich gesehen, der über die Straße hüpfte. Könnte ein Laubfrosch gewesen sein. 

 

Das Trinken gestern war ein Fehler, weil es die Gedanken und das Denken erheblich stört. Dauersaufen ist natürlich sehr schlecht, aber auch Saufen einmal in der Woche oder einmal im Monat ist sehr schlecht. Ich merke richtig, wie es die Bahnen des Denkens und den Speicherplatz der Gedanken angreift. Zwei Wochen habe ich gebraucht, um es wieder herzustellen und schon eine Ausnahme greift das Wiedererlangte an. Das ist mir zu anstrengend. Kann nicht verstehen, wie man überhaupt Denken und Schreiben kann oder will, wenn man seinen Geist durch Substanzen schädigt. Ich bleibe bei meinen Initialreizen und fertig. Und die werden wirklich sofort wieder mehr, wenn man eine Ausnahme macht. Geht gar nicht, ganz oder gar nicht, das ist klar. Nervengift und neurologische Funktionen passen nicht zusammen. Neurotoxisch nennt man so was. Alkohol ist ein starkes Neurotoxin. MDMA auch. Scheiß Zeug. 

 

Also nie wieder. Neurotoxine werde ich nicht mehr einnehmen. Nie wieder, ich bin doch nicht bescheuert. Ich habe mehr Bock Musik zu machen und zu schreiben und das wird durch die Neurotoxine nicht besser. Gerade in diesem Augenblick kann ich mich nicht entscheiden, ob ich lesen oder schreiben soll. 

 

Und nicht vergessen, ich kann auf meiner Internetseite nicht einfach alles schreiben, wenn ich da auch nur einen Politiker beleidige, dann kann so was sofort abgestellt werden. Die Kosten werden sicherlich nicht damit abgestellt. 

 

Freue mich, dass ich den Mist mit Hilmar und den Mist mit Nina nicht mehr so stark mit mir herum trage. Fast gar nicht mehr. Musste gerade an meinen Spaziergang denken, von der Wasserkunst über die Wiesen, bei dem ich immer an Nina im positiven wie im negativen gedacht habe, gleiches mit Hilmar, was diese beiden in meinem Kopf an Präsenz gezeigt haben, ist schon erstaunlich. Schön, dass das vorbei ist und dass so viele geistige Sachen, ich meine kreative Sachen jetzt da drin sind, die mir so viel Energie geben, so viel Lebensfreude. Immer diese Defensive und Unsicherheit, das macht einen fertig. Muss auch wieder an Anton denken und frage mich, ob er glücklich ist oder nicht. Aber der Modus des Unglücklichseins ist bei mir ja auch vorherrschend. Jetzt aber nicht mehr, er muss halt seine Probleme, wenn er welche hat, klar bestimmen und sie angehen. Aber keine Ahnung, ob das in diesem Alter geht. 

 

Schon wieder Mitternacht. Popper finde ich richtig toll, aber es fällt mir auf, wie wenig Ahnung ich von diesen philosophischen Dingen habe und mit welcher Neuentdecker Attitüde ich vieles geschrieben habe, was seit 2500 Jahren völlig klar ist. Habe mich aber auch noch nie für diese Zeit interessiert, sondern immer nur diese Gerechtigkeitsdiskurse gelesen. Egal, macht trotzdem Spaß und ich komme weiter. Freu mich auch über meine Ausgeglichenheit, die Aquilibration, die sich langsam einstellt und damit meine ich, dass diese Euphorie abnimmt und ich ruhiger werde. Natürlich lieber euphorisch als depressiv, das ist mal ganz klar. Habe die Bücher gekauft und das ist super, weil ich jetzt auch noch ein Buch für Robert habe und für Anton auch noch das Popperbuch gekauft habe. Muss er lesen. Bezahlung erst in einem Monat, meine Lieblingsfunktion bei Paypal. Habe ich jedenfalls noch Geld, um mir in Berlin eine Fahrkarte zu holen, mit meiner Karte am Automaten. Klasse. Wenn jetzt Viktor noch mitspielt, dann klappt alles. Der Rechner wird ja wohl noch da sein. Bücher habe ich. Und die Flöte wird immer besser, das treibe ich richtig voran. Mein Aussehen ist auch viel besser geworden, und mein Körper ist total fit. Ich kann wieder besser atmen und Portugiesisch ist auch schon besser geworden und am allerwichtigsten ist, dass damit auch der Ausstieg, die Verwandlung, die Konvertierung mit einhergeht, die ja nun die primären Ziele waren. Und dann noch die Internetseite und das geile Saxophon und die Sonne und die Bude sieht auch gut aus und freue mich über die nächsten Aufenthalte und die Reise in den marokkanischen Norden. Ganz klar sollte die Rentensituation irgendwie sich einstellen. Das wäre schon mal schön, mache ich den Olaf. Mal sehen, was aus allem wird. 

 

Montag, 08.12.2025

 

Es geht weiter. Gerade Mal die letzten Tage gelesen und überflogen, klare Entwicklung, alles noch präsent. Am Anfang noch die Entzugserscheinungen wegen dem Rauchen, das leichte Schwitzen, die Kälte. Kurzzeitgedächtnis merklich besser geworden. Der Rest wird wieder ausgebuddelt. Wo ist meine braune Mountain Equipment Jacke, die Regenjacke, kann nur in der Tüte sein oder auf dem Hochbett oder Robert hat sie. Mal sehen. 

 

Fürs Amt muss ich dann die Kontoauszüge wegen des letzten Geldeinganges nachreichen, dann die letzten Monate oder so, Gehaltsabrechnungen, dann die Abmeldebestätigung, dann die Bewilligung von Arbeitslosengeld. Das war es dann auch schon, kann ich mich gut rausreden. 

 

Aber der Jobcenter muss schnell ins Boot, damit ich die Heizkosten wiederkriege. Da die Rückwirkend bewilligen, kriegen die halt die Rechnungen bis es knallt.  

 

Ok, werde jetzt Popper lesen, aber vorher noch mal meine Emails klären, weil ja boris30167 geht und ich muss schauen, ob schaefer30160 auch geht. Geht, nur jamalborisiko geht nicht mehr. Mal abwarten. Jetzt werde ich noch schauen, wie viel Text man in die Internetseite einbauen kann, so als Blogersatz. Geht alles, freue mich, dass das doch was bringt. Jetzt wieder eine eigene Seite bauen, keinen Bock mehr auf so einen Mist. 

 

Heute gehen die Matratzen aufs Dach, dann mache ich Treppe und die Decken. Das war es auch schon. Alles geht weiter. 

 

Und mal sehen, ob Robert die Tröte bekommt und ich hoffe so doll, dass alles gut ist. Die Schuhe sind auch gekauft, alles sehr gut. Vera wird sich nicht melden. Egal, wenn ich nicht in der Defensive bin, weil ich wieder mal Mist gebaut habe und ein schlechtes Gewissen habe, dann kriegt die von mir nichts mehr. Hatte keine Zeit, musste viel arbeiten und mehr sage ich nicht. Portugal sehr gerne, geht aber nicht. Private Gründe. 

 

Ich habe dazu mal einen kleinen Hundertseiter verfasst, der doch so einiges erhellt. 

 

Global Brigde sehr gut. Muss mal schauen, wie lang die Texte auf der Seite sind und ob man Links einfügen kann. Scheinbar geht es ja, aber geht es auch überall auf der Seite. Müsste doch eigentlich gehen. 

 

Das Tenor ist da und es ist super, mit Berg Larsen Mundstück, alles völlig perfekt eingestellt und ein super Klang. Freue mich, das hat ja mal geklappt. Treppe habe ich, gleich wischen unter den Betten und vielleicht noch Bettzeug sortieren und aussortieren. 

 

Das wichtigste ist aber wie immer: Werden Sie oder Team angegriffen, dann leugnen wir ihre Existenz. 

 

Alter, geht das geil und schnell. Texte einfügen kein Problem, Hintergründe passen sich automatisch an, Links einfügen kein Problem, sofort einsatzbereit. Alter, kann ich eine richtig Geile Seite machen.  Kann auch noch einen ganzen Abschnitt mit Alte einfügen, mit Text und Alles. Geil. 

 

So als Belohnung werde ich heute richtig viel schreiben. Würde mich nicht wundern, wenn das Geld noch diese Woche kommt. Brauche den Rucksack, ein paar Brillen, den Schlafsack und einen Rechner für Anton und Schulden bezahlen. So mein schlechtes Gewissen gegenüber Anton schwächt sich ab, werde ihm einen Rechner ziehen, dann habe ich noch ein geiles Buch zum Jazzgitarre lernen besorgt und dann kriegt er einen große Kiste: mit Rechner, Aristoteles, noch irgendein Buch und das Jazzbuch. Fertig, das wird ihn freuen. Vielleicht noch, was anderes. Boxen vielleicht. Tannoy.

 

 

Sonntag, 07.12.2025

 

Erst mal wach werden, wusste nicht genau, ob Sonntag mit zwei nn geschrieben wird oder nur mit einem. Höre sofort Ornette und muss an das Atelier denken und ein leichtes Gefühl eines Loft. So als Style. 

 

Extrem viel geträumt und wieder Verfolgung, habe mich aber fast mit meinem Peiniger angefreundet, er wollte mir schon zeigen, wie man sich verteidigt. Inhaltlich kommt vieles aus den Filmen, Stirb Langsam 4. Interessant sind die im Nachhinein unlogischen Perspektivenwechsel. Kann sich beobachten, beobachtet andere oder anderes, viele Wechsel. Lebenswelt und Film.

Na jedenfalls kommt die KI genau zu diesem Schluss, bei Google steht genau das. Was wurde aber vor den Bildern geträumt, welchen Einfluss hat die Schrift oder vielmehr die Fähigkeit zu lesen und zu schreiben auf das Träumen. Warum träume ich nicht viel mehr von Sex, immerhin ist mein Kopf voll von Pornofilmen, ich kann die alle auswendig. 

 

Noch eine Woche hier und dann geht es weiter. Muss meine euphorische Aufgeregtheit ablegen, das passiert aber von alleine. Es sind ja gerade erst 10 Tage, ohne Kiffen und Rauchen und ohne Ecstasy. Der Stand der Dinge braucht keinen weiteren Kommentar. 

 

Artaud kurz begutachtet, finde die Stelle nicht in der Chronologie. Egal, habe ich zu Hause in einer Minute griffbereit. Theater der Grausamkeit brauche ich zitierfähig im Kopf. 

 

Die Lebenswelt in ihrer unausgesprochenen, unbemerkten Wirkung, das unhinterfragt Vorausgesetzte, oder auch Paradigma bei Aristoteles, bei Thomas von Aquin und bei Habermas. Das könnte man mal aufschreiben. Aber Verstehen und es erzählen können reicht auch.

 

Die Sache mit Roger und Giacomo reizt mich immer noch.

 

Kathi überweist mir 500. Geilo! Kann ich die Miete überweisen und alles ist erledigt. 

 

So, immerhin ein Tenorsaxophon gekauft, und am wichtigsten ist die Verwandlung. Boris Schaefer, der Verwirrte, der Spinner, gezeichnet von seiner Krankheit, ein Schatten seiner selbst, existiert nicht mehr. Gestorben und wieder Auferstanden, konvertiert zu Ibrahim Samana. 

 

Aufgewacht und den Tag mit Artaud, Sufismus, Marokko und Franz von Asissi begonnen. So kann es weiter gehen. 

 

Gleich der Griff zur Flöte und ich gehe da jetzt ganz anders dran: Die Linke Hand nimmt die schönen Töne Cis Bb und Gis, die rechte Hand die Halbtöne F Fis D und Dis. Sieben insgesamt, das kann kein Zufall sein. Geile Tonleiter. 

 

Jetzt muss nur noch das Saxophon gut sein. 

 

So, erst mal Pause am Handy und im Netz. Das hält ja keiner aus.  

 

Eine Scheibe gefunden mit den Master Musicans of Jajouka und Ornette und Medeski. Stimmt, hatte ich mal geladen und gleich wieder vergessen. An die Scheibe denken, wenn die Initialreize kommen. 

 

Endlich nach zwei Stunden die Scheibe wieder gefunden. Man nervt mich dieser Computer. Aber ich muss immer an mein Universum denken, zu dem auch nicht viel Neues dazu kommen muss, das Alte reicht völlig. Aber ich will wieder der Herrscher in diesem Universum sein, das zentral von den Figuren Burroughs, Ornette, Celiné und Artaud, den Surrealisten und Marokko bestimmt ist. 

 

Werde mich in diesem Jahr wieder zur Meisterschaft in diesem Bereich aufschwingen, im literarischen, im musikalischen und im philosophischen Sinne. Und Alte gehört voll dazu. Die Internetseite mache ich zu Ende, wenn ich Zugriff auf alle Bilder habe und dann wird das richtig gut. Ibrahim Samana, das bin ich und auch Sufi werde ich dazu zählen, als Religion, als Grund für die Veränderung, auch wenn es nicht stimmt und nur ausgedacht ist. 

 

Und meine Shoppinglaune geht voll ab, aber ich weiß keine Richtung, weil alles da ist. Werde erst wieder kaufen, wenn was nicht mehr geht. Handy geht, Uhr geht, Computer geht. Es ist alles da. Schuhe und Schlafsack werde ich mir zu Weihnachten schenken. So, Schuhe sind schon gekauft, Miete überweist Anton und alles ist gut. Den Monat schaffe ich schon irgendwie, werde ja auch noch bei Tobi arbeiten und hier gebe ich einfach kein Geld mehr aus. 

 

Es ist so geil, so sparsam zu leben. So, jetzt fange ich mit schreiben an und heute Nacht nur noch Training. Laufen mache ich morgen wieder. Flöten kann ich noch machen. Tja Kohle für Weihnachten sehe ich zwar noch nicht, aber egal, Computer können wir auch dann machen, wenn die Kohle vom Amt kommt. 

 

Alles läuft, nichts überstürzen. Freue mich auf die Tröte, will doch eh Robert haben, kann ich mir von ihm Kohle leihen, kriegt er ja wieder. Weiter geht es und wieder Gras anbauen, mit den guten Samen, bringt mir nächsten Jahr auch noch mal ein paar Hunderter rein. 

 

Alter Gänsehaut und Heulkrampf, habe mir gerade die Route von hier nach Algeciras angeschaut, genau in Sevilla zum Bahnhof Santa Ana, jetzt erinnere ich mich wieder. Geil, geil, geil. Werde die Marokko Konnektion voll eintüten. 

 

Rüber machen nach Ceuta, ins Riff, nach Jajouka, nach Larache das Grab von Genet besuchen und dann dort rumschauen. Sehr gute Gegend. Man braucht nicht weiter und da sind bestimmt nicht so viele Touristen. Alles egal, nächstes Jahr bin ich mal wieder in Marokko. 

 

Klaus und Wolfgang waren da, morgen mache ich die Mörtelkante und streiche mal ein wenig. Haben die Autos getauscht und als Wolfgang meinte, sie hätten ja noch vorher Tanken können und Klaus sagte, ist noch viertelvoll, war ja nun alles klar. Leer bis auf den Tankboden, ich fahre nicht tanken. Egal. Zum totlachen. Einiges geschrieben, viel gelesen, ein wenig Sonne, mit den Beiden Essen gewesen und als ich um 12 Uhr schon so rein gehauen habe, fragte Klaus dann doch mal, ob ich genug zu Essen hätte. Sehr lustig. 

 

Sonst ein paar Initialreize, die immer wieder kamen, wegen Pause, Kaffee, Essen, alles geschafft und der andere Mist. Bin aber in dem Sinne stabil als dass ich es als Attacken sehe, die sich von alleine abbauen. Trotzdem immer daran bleiben und argumentieren. Brauche mal eine Trommel, werde mir die von Toffi mal mit nach Hause nehmen. Bin ja eh mit Hilmar im Raum, wenn ich wieder da bin. 

 

Arschleitsystem geht weiter und ich habe den Einstieg geschafft. Auch wieder mit interessanten Sachen. Morgen geht es weiter. Viel gegessen. AlS mit ein wenig Architekturgeschichte, das Buch lag ja glaube ich bei Viktor. 

 

Und heute das erste Mal an die Frank Rosin Filme gedacht, die ich mir immer besoffen angeschaut hatte. Dittsche und Rosin, man, unglaublich. 

 

Aber die Filme oder Filmgucken fordern immer gleich ein Bier und eine Tüte. Ohne mich, schaue jetzt noch ein wenig Dolphy, ohne was, vielleicht mache ich mir einen Tee. Muss den Film ja nun auch gucken, damit ich über Dolphy keine Scheiße schreibe wegen der Tagente, dem Club in Berlin. Mache ich morgen dann auch schon mal ein wenig. 

 

Und im Atelier haben wir die Risenglotze, auf der man tolle Filme schauen kann. Pizza und Jazz. Wirklich der Montag ist der richtige Tag. Vielleicht mache ich es ja jetzt. Letztes Mal kam es nur zur nüchternen Planung und dann wieder ab in den Sumpf. Martin und Wilson, Rico und die Mucker, Tobi, Olaf, Frank und Dennis, Toffi, ein paar Leute kriege ich schon zusammen. 

 

Scheiß Drogen, aber ich muss die Vorteile sehen und das sind die Kreativität und die Verrücktheit, die bei mir in der Musik und im Schreiben zum Tragen kommt. Jetzt nur wieder fleißiger werden und dann macht es auch wieder Spaß.  

 

Flöte ist aber auch besser geworden, wenn doch diese Oktavproblematik vorbei wäre. Werde ich einfach weiter machen, im Stehen. 

 

Morgen Laufen, Training, Architektur, Abaya ist der richtige Name für die Gewänder. Dann lecker Essen und dann mache ich mal weiter. Sonst werde ich nichts mehr einkaufen und wundere mich, dass ich beinnahe Geld abheben wollte, damit nicht zu viel auf meinen Kontoauszügen steht, aber es sind schon drei Sachen abgebucht worden. Egal, kann ich alles schwärzen, werde das dann gleich in Hannover alles abgeben und mich damit rausreden, dass ich warten wollte, bis der Bescheid da ist. Fertig!! Sieben Tage sind es noch. 60 Seiten brauche ich und dann ist es eine gute Grundlage. 

 

 

Samstag, 06.12.2025

 

Oh man, war das eine Nacht. Erst ein Flugzeugabsturz geträumt, hatte ich noch nie, alle haben überlebt, wir nahmen uns alle in die Arme, der Copilot und ich und auch Mona und Simon waren dabei. Dann habe ich von Gaucin geträumt und dann ist das Saxophon angekommen, lag im Treppenhaus ohne Koffer, dann mit so zwei Kindchen im Treppenhaus, mit Geld und einer geladenen Waffe, ich kriegte keinen Ton aus dem Ding raus, aber die Klappen waren sehr gut, Kai war auch dabei, Vera, Anton und Robert wohnten in einem Wohnheim, dann hatte Anton irgendwie Ärger mit einer Schulsache und ein Lehrer, der auch dort wohnte, sagte irgendwas, Anton lehnte sich über die Brüstung im Flur und fiel runter, kein Aufprall zu hören, ich schaute noch, vierter Stock, aber nichts zu sehen. Träume, hatte mit allem nicht wirklich Stress, nur das mit der Schule, und das Tragen des Saxophons, wie auch das Mundstück, das immer zu hoch war, gingen mir auf die Nerven. Sonst alles in Ordnung. 

 

Man, was war das für ein Film, erst mal wieder in der Realität ankommen und Kaffee trinken. 

 

Geschlafen sonst gut, tausendmal gedreht und gefurzt wie ein Großer, die Nachbarn haben schon geklopft. 

 

Hatte Hilmar ja noch eine Nachricht geschickt, wegen dem Auftritt. Warum nicht, ich muss bei solchen Sachen dran bleiben. 

 

Und ich darf nicht vergessen, dass in diesem Modus alle Probleme von alleine gelöst werden, auch das finanzielle Problem. Aber trotzdem wäre es mal schön, wenn heute die Nachricht kommen würde, dass die beiden mir das Geld geben und das Arbeitsamt hat Geld auf Konto gewiesen. 

 

So, die Sonne scheint, hoffentlich noch ein wenig länger, dann mache ich meine Aprender Tour und viel Training und Bauch. Bedarf alles keines Kommentars mehr. 

 

Der Ornette Film war gestern die richtige Maßnahme.

 

Wer ist Kippie Moeketsi? Der bekannteste Saxophonist Südafrikas. Das wusste ich nicht!

 

Mal sehen, die Sonne soll schnell wieder verschwinden, aber eigentlich ist sie gar nicht da. 

 

Hilmar hat sich gemeldet und es geht weiter. Passt mir gut, weil ich spielen will und es kann.

 

Alles geht ohne die Drogen. 

 

Und meine Gedanken an das schon verpasste, bringen halt nichts, weil alles nur im konkreten Jetzt der Gegenwart liegt. Mehr ist es nicht. Und meine eingebildete, ich bin der Beste Nummer und darf mich nicht unter Wert verkaufen, muss die Ernte einfahren etc. ist auch nicht hilfreich. Davor schützt nun wirklich das konkrete Hier und Jetzt, das Sofort im Sinne von entspanntem Machen und in meinem Fall im Modus des Nichtmehrmachens. Das ist ja das Schöne, alles und auch diese drei Sachen sind im wahrsten hegelschen Sinne im Nichtmehrmachen aufgehoben. 

 

Burroughs kommt ja dann auch wieder in mein Bewusstsein, weil ich über die Philosophie und Korzybski und Piaget dort hingehe. Aber der Gedanke, es nicht in der Welt 3, in der Kultur mit anderen Menschen vorgetragen zu haben, in dieser letzten Nische, nicht doch noch zu wirken, das ist präsent und hat auch das Gefühl und den Gedanken bewirkt, dass man ohne Kommunikation einfach stirbt und dann alles weg ist oder besser gesagt, nie da war, weil das einzige Bewusstsein, der der Träger war, gestorben ist. Der Gedanke sollte einen aber nicht schon unter den Lebenden ins Grab ziehen, sondern Ansporn sein. 

 

Und diese Shoppingscheiße lasse ich auch erst mal sein. Auch wenn es gute Sachen sind. Ich brauche nichts und kaufe nur, wenn etwas von den Sachen kaputt geht, die ich in täglicher Benutzung habe. 

 

Sobald man oder ich sich mit Fragen von Problemen und Lösungen auseinandersetzt, kommt man schnell zu dem Punkt, dass erstens nie die grundlegenden Herrschaftsverhältnisse und die negativen Unterdrückungsmechanismen thematisiert werden, sondern es sind immer ideologische Scheinniveaus, die nicht verlassen werden und das jegliche Lösung nicht an der Grundlösung rütteln darf. Weniger Konsum, weniger Verkehr, weniger, Reisen. Es geht ums weniger. Der Terrorist muss also zerstören, ohne das irgendwas wieder aufgebaut werden kann. 

 

Muss das mit den in weiß angestrichenen Flugzeugträgern immer wieder wiederholen, die vor den Küsten von Krisengebieten ankern und die Leidenden mit ihren Hubschraubern in diese schwimmenden Krankenhäuser holen. 

 

So Sonne weg, kann aufstehen und mache mir ein Wursti. 

 

Habe jetzt einen Adblocker, den man aber oft wieder ausstellen muss, weil die Seiten sonst komplett geblockt werden, vom Anbieter. 

 

Weiterhin habe ich das erste Mal eine englische Seite übersetzen lassen, was erstaunlich gut funktioniert. Man, was man alles machen kann, wenn man klar ist. Kurz geguckt und schon weiß ich, wie die Übersetzung geht. Ich glaube, die Leute belächeln mich immer nur, weil ich von Nichts eine Ahnung habe. 

 

 

War das eine Tour, sehr gute Ebene zwischen Rocha da Pena und Rocha do Soidos. Da werde ich mal mein Zelt aufbauen, vielleicht im Frühjahr. Schnell was gegessen und ich muss Furzen als gäbe es kein Morgen mehr. Kurz ausruhen und dann mal weiter sehen. Ich unbedingt duschen, da ich in der der Natur kacken war und mir den Arsch nur mit Steinen abgewischt hatte. Heute mache ich dann irgendwas weiter, würde aber gern das Staubsaugersyndrom für den verstauchten Fuß verantwortlich machen. Mal sehen, ob mir was einfällt.

 

Warum eine eigene Internetseite. Wegen Alte, dann kann ich dort Fotos hoch laden und gut ist. Wegen The Left Foot of God, und wegen Ibrahim Samana. Sonst noch Blog, aber warum und eigene Emailadresse. 

Ionos Ornette55?

 

Na ja, habe jetzt wieder Deeplocus und muss mal sehen, was man damit machen kann. Scheint nur über die Vorlagen zu gehen, aber ich brauche eigentlich vor allem eine Kreative Seite und für Alte Fotos und einen kleinen Text. Werde ich schon in die Benutzung kriegen. Sonst einfach sofort wieder löschen und fertig. 

 

Jetzt noch schreiben, irgendwie habe ich keinen Bock, ist aber noch früh. Lieber Schreiben, weil ich Lesen auch noch auf der Rückfahrt im Flugzeug und im Bus machen kann. Das sind dann auch noch mal 6 Stunden, da gehen noch ein paar Seiten weg. 

 

Na, Arschleitsystem geht weiter und es ist nicht schwer. Dauert aber seine Zeit. Bis Januar kriege ich das unmöglich fertig. Zum Frühling muss es aber irgendwo rum liegen, wenn alle rausgehen und frische Luft schnuppern wollen. Also März oder April ist Deadline. Druck kostet pro Stück immer so einen 5er. Wenn man dann 15 Euro nimmt, sind es immer ein Zehner, der in die Kasse kommt. Bei 250 Stück sind es dann 2500 Euro. Wie dem auch sei, hundert Stück kosten genau so viel. Also kann man so 15 Euro machen und gut ist. Damit kann man rechnen. Preis bleibt gleich, bei welcher Menge auch immer.

 

Aber dafür ist die Webseite natürlich sehr gut, wenn ich Bücher habe, dann kann ich dort wie immer Deeplocus.de drauf schreiben und auf der Seite ein wenig Müll ablassen, Termine ankündigen, die Bücher verkaufen, mit dieser NachrichtenFunktion und schon läuft alles. Das mache ich als erstes. Alte hin oder her, dafür gehen auch andere Sachen. Ibrahim Samana. Kommen ja jetzt schnell ein paar Sachen zusammen. 

 

Geil, voll der Splätter, einfach so eine Vollpfostenseite, die erste, genommen und dann verfeinert. Geht super, kann man sich richtig dran auslassen. Alle Texte rein, Kontakte, Schriften, Biodata und mehr. Freue mich, dafür ist es genau das richtige. 

 

Geht perfekt, man kann was vorstellen, was kaufen, Kontakt aufnehmen ein wenig erzählen, muss ja nicht nur Mist sein. Aber alles geht und das Design geht auch, für das Handy fast am Besten. Wohnen etc. Einladungen. 

 

Freitag, 05.12.2025

 

Stehe leicht schief, Rücken, gut geschlafen, 50mal die Todesrolle, viel geträumt und draußen verbleibt Sichtweite im Dorf. Nebel ohne Ende. Ok, Spazieren und Portugiesisch lernen fällt definitiv aus. Was gibt es für Alternativen? Mir fällt keine ein!

 

Turm hatte ich gestern nicht gemacht und unter den Betten wischen, damit ich die Matratzen dort parken kann und bei Klaus noch die Schutzhüllen für die Matratze holen, damit eine wieder aufs Dach kann. 

 

Fühle mich aber sehr gut. 

 

Der größte Angriff auf meine soberania ist ganz klar Kiwi. Nehmen wir die drei Bestandteile, also Wichsen, Kiffen, Drogen und Porno. Eigentlich ist das Wichsen zentral. Ohne Wichsen passiert nichts. Das größte Suchtpotenzial haben die Drogen. Wichsen immer mit Porno. Pornos und Wichsen sind immer möglich. Kiffen und Wichsen gehen auch ohne Porno. Wenn Drogen da sind, wird gewichst. Porno ohne Wichsen bringt es nicht. Die größten negativen Effekte haben Kiffen und Wichsen. Also haben wir eine Reihe von Wichsen, Wichsen und Porno, Wichsen und Kiffen, Wichsen und Kiffen und Porno, und Kiffen und Wichsen und Porno und Drogen. Wenn ich nicht kiffe, wichse ich nicht. Wenn Drogen da sind, wird gewichst. Wichsen fast immer mit Pornos. Also sind es ganz klar die Drogen und das Kiffen. Ich muss also definitiv das Esctasy aus meinem Leben verbannen. Dann gibt es keine Drogen mehr. Dann muss das Kiffen wegfallen und schon gibt es auch kein Wichsen und keine Pornos mehr. 

Wie vermeide ich das mit den Drogen? Und das sind ja nur die Nigger in Hannover. Dann kommt das Kiffen. Nichts zu Hause haben, nichts leihen, nichts kaufen. 

 

Also nicht kiffen und keine Drogen nehmen. Der Rest regelt sich von alleine. Und Alkohol schließt die Tür zu diesem Mist auf. Die Neger kann ich mir wieder abgewöhnen, also ist das Kiffen von zentraler Bedeutung. Dieser Initialreiz muss am stärksten bekämpft werden. Also das Gras muss verschwinden. Dann Olaf ganz klar irgendwas sagen, das mich hindert bei ihm was zu holen. Dann müsste es ganz leicht gehen. Und wenn mich mal einer zum Koksen einlädt, dann ist es auch egal. Passiert eh nicht, nur Saufen darf nicht anfangen, weil es den Willen verdrängt und die Sucht alleine herrschen kann. 

 

Na, hat da einer zu wenig gewichst und zuviel Aristoteles gelesen.

 

Heut Nacht viel gefurzt und mein Blähbauch ist fast nicht mehr da. 

 

So, mache ich das mit dem Moped. Wäre eine Sache, weil es dann am nächsten Mal am Start wäre. Muss aber nicht. Immerhin steht es da gut und wenn ich eine Versicherung habe, dann brauche ich es nur aufpumpen und kann es dann reparieren. Jetzt müsste ich es auf den Wagen hieven, mit Brett und so und dann das Ding nach Estoi fahren. OK, abgesagt, bringt es nicht. Kann auch so hinfahren. 

 

Also Lesen, Schreiben und Musik, Portugiesisch lernen und Training. Laufen mache ich, wenn die Sonne durchkommt. 

 

Ich liebe diese Wetterapp, Sonne scheint erst, nachdem sie untergegangen ist.  

 

Jamal Khan finde ich super. Voll breit die Jungs.  

 

Fühle mich hier völlig aquilibriert. Kann mit einem Kaffee in der Hand auf einem Bein auf der Treppe stehen und es fühlt sich an wie im Bett liegen. Weiter machen. Das hatte ich auch schon bei Renate. Und warum geht es eigentlich in Hannover vielleicht wieder los und hier nicht. Gras liegt unten, Tabak müsste ich  mir auch in Hannover kaufen und Pornos habe ich hier auch am Start, sogar Koks  könnte ich mir hier ganz einfach besorgen. Bin ich auf dem richtigen Weg. 

 

Werde voll auf Piaget gehen. Das scheinen mir die aussichtsreichsten Grundbegriffe zu sein. Die Äquilibration von Assimilation und Akkommodation. Beides Aspekte der gleichen Sache. Wir erkennen etwas Unbekanntes. Die Denkmuster im Inneren sind nicht hinreichend, das zu Erkennende ist nicht hinreichend erkannt. Kriege ich jetzt und hier noch nicht aufgelöst, egal, geht schnell und ist jetzt auch hier nicht von Nöten. 

 

Und ich mache mir wieder politische Gedanken und bin souverän, wenn wer Scheiße redet, dann werde ich ihn anmachen. 

 

Man, meine Moral und mein Hass steigen exponentiell. Wichser, diese Schweine aus der Politik und die Reichen. Terrorkur ich komme, geht morgen los. Arschleitsystem werde ich auch gleich weiter machen. Besser heute nicht nach Estoi fahren, bin zu sehr auf Krawall gebürstet. 

 

Wo kriegt man eine Panzerfaust her? Brauche ich meine Kette wieder, das wäre aber blöd, lieber schön unterm Radar. Terrorkur muss ich hier auch noch fertig machen. 

 

Warum fühle ich mich eigentlich so jung. Auf jeden Fall unter 40, eigentlich eher 28. 

 

Und ich fühle mich hier so gut, war gerade einkaufen und ein wenig portugiesisch geredet und alles super Toll. Und was machen die Initialreize? Könnte fast meinen, wenn hier jetzt noch Koks liegen würde, ich wäre versucht, es wegzuschmeißen. So als Vorsichtsmaßnahme. Gleich noch mal meine Abwehrtexte zu den Pillen lesen. Danke schön, mal wieder dem Tod von der Schippe gesprungen. Der Text ist die perfekte Abwehr. Würde also sagen, dass dieser Text mich am Mittwoch gegen Mittag bei einsetzenden Initialreizen wie Zeit und Geld etc. völlig schützen wird. 

Aber auch das Lesen von Büchern auf der ganzen Rückreise wird ein mächtiger Schutzwall sein. So mache ich es. Ich bin sicher, dass es nicht zu einem Rückfall kommt. Denn was jetzt lauert, ist ein Rückfall in genuiner reiner Form. 

 

Also mache ich mir keine Sorgen. 

 

War noch zwei Lampen kaufen, die eine macht jetzt die Küche heller und die andere hänge ich irgendwo anders hin. Fertig und einen tollen Billen Clip gekauft, wie die damals. Hatte ein wenig Shopping Laune, bringt aber nichts, wenn man kein Geld hat. 

 

Was wirklich ansteht, ist dann noch der Computer für Anton oder mich und die Bücher für Weihnachten. Wäre schön, wenn die beiden sich melden und die Kohle völlig problemlos rüber schieben und dann sollte noch die Kohle von Amt kommen und schon ist alles toll. Wahrscheinlich fahren die dann doch nicht und Arbeitsamt findet einen Fehler. Aber auch dann geht es weiter. 

 

Meine Laune ist auf einmal nicht mehr so gut, aber ich glaube, ich habe das mit den blöden Drogen geschafft. Werde heute noch einen Film schauen, vielleicht den von Eric. 

Und ich werde mir jetzt wieder einen Schnurrbart zulegen, weil der vorhin auf der Autobahn hinter mir auch einen hatte, glaube ich jedenfalls durch den Spiegel gesehen zu haben. 

 

Die letzte Scheibe von Albert finde ich ganz gut. 

 

Fange an zu schreiben, scheint mich gerade irgendwie immer zu retten. Mache mal die Tour ins Regierungsviertel. 

 

Habe mir erst mal einige wissenschaftliche Internetseiten abgespeichert, das ist mal gut. Besser als die Nachrichten. Brauche aber irgendwie Informationen und will auch wieder in das Terrorgeschäft einsteigen. 

 

Auch wenn ich mir die Sachen immer nüchtern ausdenke, na ja, wenn ich mich an bestimmte Sachen erinnere, wenn ich mal kurz nüchtern bin, so ist die Idee mit dem Pizza Backen immer noch gut und ich werde sie auch mal machen. Man kann die Leute ja auch so einladen. Über Facebook ist assig. Dann vielleicht Musiktreffen, wo ich es schon nicht mal in einen Übungsraum schaffe. Aber das alles ist ja nun vorbei. Alter, wird das eine geplante Rückreise bis nach Hannover in mein Bett. 

 

Ich mit meiner blöden Planung für jeden Tag, für jede kommende Stunde. Immerhin habe ich hier bis jetzt jeden Tag alles gemacht und alles ist tausend Mal besser geworden und das hat einen riesigen Einfluss auf mein Weiterkommen. Freue mich auf meinen Platz zu Hause, wo ich einfach viel besser schreiben kann. 

Und ich bin Dienstag dort wieder am Start und kann dann erst mal einfach so weiter machen: Lesen, Schreiben, Training und Spazierengehen mit Portugiesisch und Laufen als Weglaufen.

 

Geil, es gibt den Ornette Film auf Youtube und das Geilste, sofort Initialreiz: Video und Saufen, schön einen brennen und Filmchen gucken. Ich lach mich tot, und das bei Ornette, meinem nüchternen Vorbild. 

 

Muss heulen, weil der Film so geil ist. Die Kinder, die mitmachen, gegen die Scheiß Weißen, das Festival, Black Muslim Albinos werde ich in die Richtung lenken, vielleicht werde ich genauso ein Festival mir ausdenken, wie der Martin Luther Marsch. 

 

Jetzt auch noch Burroughs, also ALS ist eine reine kommerzielle Sache, da muss noch mehr kommen, aber Burroughs war ja nun auch Humorist. Trotzdem mache ich Artaud und Celiné. Dran bleiben, ich bin Top motiviert. 

 

Jetzt habe ich auch wieder Bock auf Musik, aber keine Spießer Scheiße, Wilson ist auch zu verkrampft. Aber ich muss erst wieder ankommen in Hannover, das Programm aufrechterhalten und noch mehr machen. 

 

Freue mich, Hauptsache es macht Spaß. Ein Buckminster Fuller Buch gibt es bei Amazon für 46 Euro. Bei Ebay wollen sie 130 Euro haben. Sieht genauso aus wie Rom Blicke von Brinkmann, auch Rowohlt Verlag. Werde ich mir holen, wenn ich wieder Geld habe. Interessiert eh keinen. 

 

Martin und Wilson auf eine Pizza einladen. 

 

Und ich will Musik draußen machen, die Tröte schnappen und auf die Straße gehen. Freue mich, das sind mal Ziele. 

 

Gerade noch Training auf dem Dach, unterm Mond, mit Wolken und Sternen und Licht. Shit City mit seinem grauen Matschhimmel. Fürchterlich. 

 

Könnte mit dem Flieger nach Marrakech und dann ab Faro wieder zurück. Flugkosten unter 100. Aber Mohammed besuchen muss drin sein und dann ins Riff und dann surfen in Portugal, das müssen schon 5 Wochen sein, 10 Tage Tafraout dann die Rückreise übers Riff und dann noch Surfen. Ja der Zeitplan ist OK. Mal sehen, wie ich das Amt in den Griff bekomme. Oder ein wenig später damit ich dem Amt anständig Heizkosten aufs Augen drücken kann. Am besten alle Quittungen von Mona abgreifen. 

Also Musik muss halt so sein wie bei Ornette, aber Geld muss da nicht rein kommen. Immerhin habe ich einen Trompeter gleich um die Ecke, mit dem ich schon mal gespielt hatte und der Ornette auch kennt. Muss ich gleich an die Zeit denken, wo ich die am Tempel habe sehen wollen, das waren die zwei Wochen mit Nina, total verwirrt und unter Drogen. So ein Blödsinn. 

 

Donnerstag, 04.12.2025

 

Das Wetter wird schlechter, es ist bewölkt, kann ich mich nicht in die Sonne legen und Spaziergänge sind dann auch nicht erste Wahl, egal. O Tempo e mau, esta frio, usw. 

Dann liege ich halt den ganzen Tag im Bett.

 

Gut geschlafen und gerade um 9 aufgewacht und ich dachte, es ist bestimmt noch nicht mal 7. 

Was steht an:

 

Küche machen

Turm machen

Tanken

Aufräumen

Wasser holen

Arschleitsystem weiter machen

Flöte

Training

Rasieren und Duschen

 

Könnte auch mal eine Password Liste machen, die aktuell ist. Fertig

 

Sonne kommt bald. Egal, dann werde ich jetzt noch einen Kaffee trinken und dann die alltäglichen Dinge machen, Abwaschen, Rasieren und Duschen und den Turm und Training und danach Wasser holen. 

 

Na super, eine Woche später komme ich von alleine drauf. Popper will keine Was ist z.B „Bewusstsein“ Fragen stellen, und ich habe mich darüber gewundert, und jetzt fällt mir ein, dass das ja genau Korzybski und Burroughs auch sagen. Popper passt da sehr gut rein, Emergenz, vorläufig, nicht endgültig, etc. Popper ist super. 

 

Höre gerade Dizzy, Stitt und Rollins und wenn man die hört, dann versteht man, warum die Riffs gelernt haben. Bei dieser Bebopgeschwindigkeit kann man nur erlernte Riffs abspulen, was soll man sich auch in einem Bruchteil von einer Sekunde, was ausdenken, dafür ist überhaupt keine Zeit. Vielleicht eine Alteration, die dann passt oder nicht. Aber rückgängig kann man da nichts mehr machen. Das ist ja klar. 

 

Werde in Hannover den Weg von Aristoteles zu Korzybsi zu Piaget und zu Schaefer gehen.  

 

Wo kommt diese plötzliche Müdigkeit her?

 

Kurz Pennen, aber trotzdem ist die Souveränität, die Selbstbestimmung und die Selbstwahrnehmung, ohne negativen Beigeschmack von zentraler Bedeutung, auch gegen die Initialreize. Wie gestern ja schon nochmals deutlich gemacht, ich will nicht mehr in der Defensive sein, gegenüber meinen Zielen und gegenüber den Anderen. Vor allem Hilmar, Vera, Nina, Klaus und allen anderen auch. 

 

Schlechte Laune, weil ich müde bin. Internet geht generell nicht, auch Wlan Netze sind alle aus. Technische Störung und es hat angefangen zu regnen. Also jetzt die Küche, Rasieren und Duschen und dann geht es weiter. Mit ALS und Flöte. Heute Abend lese ich weiter. Los!

 

Schreibe jetzt bis heute Abend und einen Besen brauchen wir hier noch, einen für oben und einen für unten. 

 

In Hannover wollen die schon wieder Geld wegen der Schließfächer, Olaf überweist und Robert fährt auch gleich mal hin. Robert 14 Punkte in Bio und 12 in Sport. Sehr gut, der startet richtig durch. Hoffentlich ist das mit den Schließfächern hinfällig. 

 

Freue mich, ein paar Initialreize, die mich eher zum lachen bringen, der Runterdrückknopf vom Toaster ist oben grau, sah sofort eine Wodkaflasche da stehen. Aber die Panik aus dem Vortrag, dass sich so was einschleift und nie wieder vergessen wird, das sind normale Abläufe, wie wir sie überall finden. Das gehört zum Gedächtnis dazu. Freue mich über Popper und die Neuen Bücher. Geist, Hirn und Gesellschaft von Searle habe ich ja selber, auch wenn es natürlich schon älter ist. Das macht aber nichts. 

 

Gerade Blackwell und Redman in Willsau. Sehr gut, Drums und Sax Duett. Finde ich sehr gut, Redman erinnert mich an Pope oder anders rum. Pope auch sehr gut. Freue mich, dass ich das alles morgen nicht schon wieder vergessen habe.

 

Wasser geholt und noch eine Suppe und Kekse. Heute lasse ich es krachen. Und irgendwie finde ich es blödsinnig, irgendwann mal wieder einer Ausnahme zu machen, weil das dann gleich wieder Kiwi ist und nicht wieder aufhört. Habe schon so viel geschrieben und dann alles 20 Jahre liegen lassen. Vera und Nina sind schuld, das steht außer Frage. Sehe mich in jungen Jahren da stehen, in Estoi vor dem Pult, weil ich Rückenschmerzen hatte. 

 

Für die Laune ist ein Spaziergang immer gut, und Musik, und Schreiben auch.

 

Was ich hier echt noch brauche: Einen zweiten Besen, Anstecklampen, eine Kaffeemaschine und das war es dann auch schon und noch ein Paar Bettdecken. 

 

Komme gut voran, mach jetzt aber erst mal Training, weil ich Pissen muss. 

 

Training sehr gut mit Blick auf den Vollmond, mache ich gleich noch mal. War bei Germano und kann da ins Internet. Habe den beiden den Text geschickt und gesagt, dass ich Kohle brauche. Ist ja auch in Ordnung. Arbeitsamt ist nichts auch gut. Bandcamp geht nicht auch gut. Und jetzt erst mal Kekse futtern. 

 

Trotzdem heute ein wenig angespannt. Wenn morgen das Wetter gut ist, mach ich übern Berg. 

 

Kann mich besser an die Pornodarstellerinnen erinnern als an die Philosophen aus der Uni. Na ja, bin ich ja auch seit 30 Jahren Profi. Nächstes Jahr weiß ich von nichts mehr. 

 

Olaf bezahlt die Scheiß Schließfächer und Robert guckt noch mal. Umso besser ist das Gras weg und ich habe das vom Lack. Auf dem Konto sind noch 280 drauf, mal sehen, was noch runter geht. Glaube der Flug und Telefon. Ca ein Hunderter. OK. Bus habe ich ja und viel Geld brauche ich nicht mehr. Samstag zu Klaus und dann brauche ich die Miete so schnell wie möglich. Hatte aber schon mal längere Mietaussetzer. 

Und ohne schlechtes Gewissen, ohne Defensive und geduckter Haltung ist das alles überhaupt kein Problem, und ich gebe so wenig Geld aus und wenn, dann für vernünftige Sachen. 

 

Bitte, bitte lass das mit der Tröte klappen. Ich will zufrieden sein und darauf geil spielen können. Freue mich auf das Mundstück. 

 

Immerhin sieht es hier schon besser aus, auf dem Dach alles OK. Dann noch nächste Woche die paar Reparaturarbeiten und Streichen, aufräumen Betten machen und Bettzeug sortieren und alles ist OK. 

 

Geile Gwana Musik aus Marrakech, guter Sound. Die werde ich jetzt öfters hören. 

 

Freue mich auf das Musik machen, wenn ich nicht mehr durch meine eigene Blödheit eingeschüchtert bin. Brauche dafür auch noch ein Wort Defensive, offensiv schüchtern selbstbewusst, Arroganz ist ein wenig zu negativ, aber das bin ich auf jeden Fall. Wenn ich in meiner Defensive bin, bin ich auf jeden Fall nicht arrogant. 

 

Geht natürlich nur mit Schmitt. Souverän ist, wer über den Ausnahmezustand entscheidet. Souverän ist, wem der Ausnahmezustand scheißegal ist. Aber Schmitt passt doch für mich, nicht wie ich gestern noch dachte. Der Unterschied lag ja in der positiven Fassung des Zustandes, der Ausnahmezustand ist bei Schmitt oder in seiner politischen Fassung eine positive, wenn auch nur kurzfristige Lösung, bei mir ist die Ausnahme völlig negativ, als Zustand des Nichtregelns. Aber Trotzdem ist der Souverän, der über den Ausnahmezustand entscheidet und das wäre in meinem Fall eine Souveränität, die gerade den Ausnahmezustand vermeidet. Werde das Buch nehmen und mit Roger drüber quatschen, der braucht das. Politische Theologie war es doch. Stimmt von 1922. Weimarer Republik. Da hat keiner was entschieden, muss ich natürlich nebenbei Bracher lesen. Scheiße auf meinem geistigen Niveau gerade, haben die anderen Laien nicht viel Zeit für ihre wenigen Worte. Brauche auch die Aristoteles Ausgabe, damit ich mich mit den Sophisten beschäftigen kann. 

 

Freue mich viele Sachen, die was bringen, die mir was bringen und die den Kindern was bringen. Marokko wird nächstes Jahr was, dann hier in Alte werde ich oft sein, werde dann auch mal draußen streichen. Kein Problem, eine lange Leiter kriege ich von Jose oder woher auch immer und dann geht das schon, mit irgendeinem Feinspachtel vorher die Unebenheiten ausbessern und fertig, kann ich auch gleich das Nebenhaus machen, wegen der Kosten. Mal sehen wie weiter vermietet wird. 

 

So, Arschleitsystem bis zum Beginn des Leitsystems  geschafft. Jetzt geht es los, jetzt kommt eigentlich erst die richtige Idee. Dafür werde ich morgen mal schnell Perec durchlesen, so als literarischen Fußtritt, damit ich nicht immer das gleiche schreibe und mir mehr Mühe gebe. 

 

Morgen gehe ich die neue Strecke, freue mich, vorher was Essen oder lieber nur Müsli. Am Besten gleich los, damit ich Portugiesisch lernen kann und das brauche ich ja später und nicht vorher. Also Frühstücken und los oder so. 

 

Also bin ich der Souverän, der sich erinnert. Die Erinnerungsspuren werden ja besser, das Kurzzeitgedächtnis ist gleich viel besser geworden. Besser als so mach anderes.   Soberania subrenia ausgesprochen. 

 

Mit Robert muss ich viel mehr zu Musik spielen, damit er das Gefühl dafür kriegt, dass Saxophon ein kreatives Instrument ist, wenn ich anwesend bin. Vielleicht mal zu Art Ensemble of Chicago. 

 

Freue mich, dass ich gesund bleibe.

 

Mittwoch, 02.12.2025

 

Gleich wieder aufgewacht und es ist noch tiefste Nacht, ein Traum hat mich wieder zu den Lebenden gerufen, irgendeine Scheiße mit Nina, ein Zeichen, dass ich sie nicht als Widmung in mein Buch aufnehmen sollte. Auch egal, meine Gefühle schwanken und damit natürlich auch die Entscheidungen und Gedanken. 

Noch ein wenig gelesen und nachgedacht. Popper ist sehr interessant. Dass wir nun das Saxophon haben, wird schon gut laufen, wenn es ankommt und gut ist. Hätte natürlich auch die Miete bezahlen können und mit dem Geld für die Kinder ist nicht mal mehr eine Miete drinne. Hatte ich mit gerechnet, zwar nicht auf diese Weise, aber auch egal. Ich glaube der Flug geht auch noch runter, irgendwann. Bleibe also erstmal ohne Miete im Rennen. Das sind dann also noch Miete 435 und die Kacke mit den Nebenkosten. 640 insgesamt. Kriege dann noch so an die 500 von Kathi und Jonas, was es notwendig macht, dass sie mir die Kohle noch vor ihrer Abreise geben oder jedenfalls den entsprechenden Betrag ihres hier geplanten Aufenthaltes. Dann die Kohle von Tobi, die allerdings dann nur Geld fürs Leben ist. Muss solange durchhalten, bis irgendeine Kohle vom Amt kommt und ab vorgestern stehen mir ja 700 Euro zu. Die kommen, wenn alles gut geht, auch noch vor Weihnachten. Dann wäre alles erst mal geregelt. Also brauche ich mir nicht allzu viele Sorgen machen. Vorteil ist natürlich, dass wir dann ein Tenor haben und ich keine Kohle für etwaige Aussetzer. So als Ansporn gegen irgendwas Rückfälliges. Ich brauche nicht viel, ein wenig Reis und sonst nichts. Einen Bus habe ich auch schon, ist am billigsten und in dem Sinne nicht schlecht als dass man drei Stunden überlegen kann oder Lesen oder was auch immer. 

 

Und heute fängt die zweite Woche an, die die erste noch mal steigern wird. Mehr Lesen, mehr Flöte, mehr Schreiben und viel mehr Sport. Mehr Flöte, die geht mir hier am meisten auf den Sack, in diesem Bereich passiert am wenigsten. Popper will ich durchlesen und dann sehe ich mal weiter, ob ich die Gehirnsache weiter mache oder nur einen Teil und noch Literatur lese oder was auch immer, hätte irgendwie Bock auf Hamsun und Perec. Celiné hebe ich mir für später auf und mit Roger nehme ich mir Carl Schmitt vor. Meine Lunge wird wohl nach dieser Woche dann auch besser gehen und ich kann endlich mit endlosem Laufen anfangen, mein Körper wird wieder besser aussehen, ich werde wieder riechen können, die Erinnerungen und die Gedächtnisfunktionen werden auch immer besser und mit Arschleitsystem habe ich dann schon zwei Wochen ALS angefangen, was dann schon wirklich richtig viel ist. Wenn ich dann 60 Seiten habe und dran bleibe kann ich mir die erste Fassung Silvester unter den Weihnachtsbaum legen. Carl Schmitt mit Roger, das ist eine Sache, die ihn freut. Morgen Spazieren mit dem Buch, damit nicht zu viel KI Gedöns in meinen Kopf geschaufelt wird. Und die Kohle von Jonas und Kathi in Angriff nehmen. Also einen Text mit allen Informationen.  

 

Also heute den Mist mit dem Bundestag. Muss mir was überlegen. Gerade nach den Nachrichten ist der verzweifelte Hass auf die Medieninhalte unerträglich, Telepolis scheint nun nach einer Karenzzeit endgültig den neuen Geldgebern nach dem Mund zu reden. Dachte bei einem Drittel der Titel an Ironie, die es da aber nicht gibt. 

Meine gute Laune hier drängt meinen Hass in den Hintergrund und der sollte ja auf der Grundlage von Die Nachte Theorie operieren. Wirklich, ich freue mich, dass ich wieder da bin und bis zu meinem Ende auch da bleiben werde, natürlich hoffe ich auch noch auf Reputation, aber die ist sicherlich Illusion. Mehr Terror wagen. Dafür ist die Fitness wichtig, werde wohl heute dann doch zu den Rochas fahren, weil der Weg schön ist und anstrengend. Alltag wird heute der Aussichtsturm sein, dann Abwaschen und Kochen und das Holz klein machen. 

 

Tröti ist auf dem Weg.

 

Gibt das ganze Konvolut von Spectrum der Wissenschaft von 2025 bei Kleinanzeigen zu kaufen, werde mal sehen, ob das nötig ist, in dem Sinne, mal schauen, was die Online so machen. Keinen Bock mehr auf online, das nervt, geht ja nur um Shopping, die wollen Geld, pervers. Ziehe mir die Ausgaben aus Salzgitter, die Inhalte reichen für meine Interessen völlig aus. 

 

Freue mich wie wild auf Terrorkur, das wird ein Spaß. Ich glaube, ich fange jetzt mit ALS an durchlesen, dann auf den Turm, dann Laufen, danach Schreiben und Flöte und nebenbei lese ich. 

 

Die Musik von Kidd Jordan ist richtig gut.

 

In Hannover werde ich natürlich auch wieder Musik machen und die Sache mit Hilmar ist ja recht gut, dann habe ich Wilson, der natürlich diese unmelodiöse Musik macht, er hat aber mit Tanger und dieser Silke Kackbratze schon ziemlich weit oben mit gemacht. Stecke ich in die Tasche, werde ich dran bleiben. Es ist ja viel Zeit. Huch, ein Initialreiz. Die Kippe kreist in meinem Kopf, weil ich ans Lesen und ans Dach gedacht habe, auf der Liege. Klar, dass wäre wirklich super, schön schwindelig, stinkende Finger, Übelkeit, Pappmaul, Aschenbecher. Hm, ich Überlege. 

 

Terrorkur 320 Seiten, das glaube ich nicht. Wer hat das alles geschrieben. 

 

Also: Lese jetzt Popper bis zum nächsten Kapitel, als Ablenkung den Turm, dann noch was Essen und los. Kacken nicht vergessen. 

 

Schon wieder Initialreiz, schon wieder rauchen, muss wohl was essen.

 

Und zu Hause gleich zur Graskiste, und alles schneiden und in kleine Tüten packen. Mache ich so Überraschungstüten draus, mit drei Sorten.

 

Das war ein perfekter Spaziergang und eigentlich wollte ich mich fast lieber doch hinlegen. Jetzt aber noch meine Sachen machen, Training fällt aus, mal sehen. Lesen und Schreiben sind wichtiger. Mit Sacha telefoniert und mit Robert. 

Anton braucht einen Laptop, auch für seine Musik. Kostet so an die 300 Euro. Werde ich mal Klaus fragen. 

 

Und auf dem Berg habe ich mir Gedanken gemacht über den Initialreiz zu Hause, die eine Ausnahme, nur Kiffen und Porno. Bis jetzt sehe ich das größte Argument dagegen in dem Verlust der Souveränität und in der sich sofort einstellenden Defensive und dann am nächsten Tag wieder dusselig und defensiv. Auf keinen Fall.

 

Ich werde das so konzentriert angehen, der volle Focus auf die Ankunft in Hannover und die Zeit bis zum Einschlafen. Das werde minutiös planen, jeder Schritt, jeder Handgriff, jeder Blick.

 

Am Samstag werde ich nach Estoi fahren und das Moped mitnehmen. Dann frage ich Klaus nach Geld für Weihnachten für die Kinder. Sage Klaus, er soll mir die 300 geben und fertig. 

 

Und eine nette Frau gesehen hier in Alte, sie hat mich begrüßt und angelächelt, so ein Wunder. 

 

Zu kalt mit Alles. 

 

Lese jetzt und dann mache ich ALS bis ALS weiter. Schwöre. 

 

Tja, mit der Rückreise wird das wohl nichts. Die Frau, die mir entgegen kam, war wohl Renata Violetta, die Fadosängerin, aus der Richtung aus der sie kam, gibt es die Villa Violetta, oben bei Daniel Vieira hat sie den Raum daneben Fado Violetta, sie ist Baujahr 72, also ein wenig jünger als ich, sie sieht sehr gut aus, singt so toll, dass man umfällt und am Montag macht sie ein Konzert. Gott, danke, dass du sie mir geschickt hast. Ein Polin, ich liebe Polinnen. Hoffentlich komme ich mit ihr ins Gespräch, jetzt nicht, aber ich hole mir erst mal ein Bier, das habe ich mir verdient. Hi hi hi.

 

So weit ist es gekommen, jetzt sitze ich hier in Alte, schreibe und mache Musik, Lese und bin total sportlich, jetzt denke ich mir meine Träume aus mit dieser Renata und versuche schon meine musikalischen Grundgedanken auf Portugiesisch aussprechen zu können. Das ist doch ein kleiner Unterschied zum voll breiten Wichsen, mit totaler Vergiss Alles Funktion. Ich bleibe hier so lange dran, bis. 

 

Ja, habe ich diese Glücksmomente schon mal mit Drogen erfahren, noch nie, immer nur Anspannung. Und diese Glücksmomente habe ich gerade nur, weil ich keine Drogen nehme. Das war es mit den Drogen. 27.11.2025 war der Wechsel. 

Um es mit Popper zu sagen, die Initialreize verbleiben in Welt 2 und werden nicht in Welt 1 und damit auch nicht in Welt 3 sichtbar oder wirkend. Sie sind in der Monade und von außen nicht zu sehen.  

 

Werde dann in Hannover auch den Popper Beitrag im Positivismusstreit der Soziologie noch mal lesen, keine Ahnung, ob ich damals gelesen hatte. 

 

Was kommt denn noch für Geld rein, eigentlich nur das von Kathi und Jonas und das verdiente Geld von Tobi und die Kohle von den Ämtern. Das sind im besten Falle, 500 und 700 und 100, das wären 1300. Die Hoffnung stirb zu letzt, werden dann wieder nur 150 sein. Ohne Miete sind auf meinem Konto noch 200. Das reicht für Portugal und die Bücher. Miete geht nur über Einnahmen. Scheint doch aber alles zu gehen, wenn ich Klaus noch anschnorren kann, dann bin ich auf der sicheren Seite und kann sogar noch Schulden zurückzahlen.

 

Morgen mache ich die Daten für die beiden fertig und dann werde ich es mal ansprechen. Bräuchte aber für die Miete sicherlich 650 insgesamt. Wird schon alles klappen, gebe ja eh nun sonst kein Geld aus und da ich sicherlich in nächster Zeit nicht schwul werde, brauche ich auch nicht heizen. 

 

Kriegt Anton einen Laptop, das werde ich schon schaffen. Der für 180 würde auch gehen. Robert kriegt dann mein Saxophon und ich spiele Tenor, wenn alles gut geht. Bitte, der Typ hatte ja auch zum Testen aufgefordert und selbst noch drauf gespielt, wird schon eine geile Tröte sein, sage ich mir jetzt einfach, morgen oder übermorgen wissen wir mehr. 

 

Die Bücher für Anton und Robert kriege ich alle bei Ebay, das ist sehr gut. Illuminatus auch. 

 

Das gute an dem Ende ist auch, dass ich die ganzen Bilder und Namen irgendwann nicht mehr im Kopf habe, ist genauso wie bei den Substanzen, alles ist voll mit dem Mist. 

 

Und locker bleiben, setze mich selber unter Druck. Mein Bauch ist hart wie Stahl, wegen einer Woche Powerübungen. Morgen mache ich wieder Training und den Ausguck und Aufräumen und Flöte und den ganzen Tag ALS.

 

 

Dienstag, 02.12.2025

 

Miese Träume, irgendwie und gut geschlafen. Weiter geht es!

 

Werde auch in Hannover auf meinen Spaziergängen Portugiesisch lernen. Das ist wahrlich die beste Methode, sehr gut, aber auch hier und gleich werde ich noch einiges schaffen in diesem Bereich. 

Ich glaube, es ist wichtig, dass ich in meinem Universum bleibe und die Sucht weiter als Witz betrachte als sinnlosen Angriff auf mein Selbst. Was mit Arbeiten hier wird, das kommt schon von alleine. Wenn ich Portugiesisch kann, bin ich klar im Vorteil. 

Werde heute genau das machen, was ich gestern auch gemacht habe. 

Viel Popper lesen, Training in der Sonne, zum Meer und Laufen, Einkaufen in einem Zentrum, weil ich Bock habe, da mal hinzufahren. Könnte auch in einen Baumarkt nur gucken. Arschleitsystem geht schnell weiter, ich will endlich mit der Leitung anfangen, hoffentlich schaffe ich es heute so weit. 

 

Aber mein sparsames Leben hier ist super, weil ich merke, dass ich diesen ganzen hedonistischen Scheiß, lecker Essen, tolle Sachen kaufen, sich darin wohl fühlen für mich idiotisch ist, auch wenn ich Geld hätte. 

 

Problem ist die Flöte, aus der keine richtigen Töne mehr raus kommen, muss ich sie putzen. 

 

Einkaufen muss ich Indische Soße, wenn es nicht zu teuer ist, dann Fleisch und Gemüse, irgendwas Billiges und Milch und vielleicht löslichen Kaffee. 

 

Und schön, dass der Rechner geht. 

 

Hilmar wegen der Musik benachrichtigen, wohl kaum, kann er selber machen und sich was ausdenken. Wenn er sich meldet, dann ist es auch alles klar. Brauche nur mal meine Kohle, wäre schön wenn die schon da wäre, weil ich ja nun vielleicht mal meine Miete und so weiter bezahlen müsste, was ich ja nicht mal gedacht habe, dass ich das schaffe. Egal, kein Problem. 

 

Robert macht Neurobiologie, das ist super. Gut, dass ich ihn so toll motivieren kann, weil ich auch interessiert bin. Gleichwohl sind seine Themen auch meine, aber in den Buch Eccles sind die Neurobiologen noch nicht so weit. Kann man aber im Internet und da war ich ja gestern schon und habe etwas gefunden, was ich heute noch weiter mache. Fahre nachher zum Strand bei Albufeira und laufe dort, Sonnenuntergang fotografieren etc. Dann kann ich nachher noch in den Supermarkt und kaufe Fleisch. Ein 20 wandert in den Tank. 

 

Und mir fällt ein, dass ja Olaf auch irgendwelche Sachen in den Briefkasten werfen kann, damit ich mich nicht rausreden muss. Habe ich doch gemacht und so weiter, egal, da wird nichts passieren, weil ich einfach alles im Griff habe. Die mache ich fertig. Und ich bin ja nun ziemlich sicher, wo die Reise hingeht. Keinen Bock mehr auf Arbeiten, irgendwas kleines, wenn es denn unbedingt sein muss. 

 

Lache gerade über VW. Deine Frau schiebt sich den Dildo rein, du wirst wohl auf der Arbeit sein. Und wie ich Latein gelernt habe, beim Schweißen dieser Schweller für den Fußbereich. Die Schweißpunkte waren genauso viele wie ich für die Deklinationen brauchte. Muss auch meinen Fremdwörterschatz und meinen Wörterschatz weiter ausbauen, wieder auffrischen. Für Arschleitsystem muss ich natürlich auch wieder lesen, also Brinkmann und Celiné, Perec und Hamsun wären hier noch schön, weil ich ein wenig merke, wie meine Sprache ärmer wird und das ist immer schlecht. Allerdings wenn ich das merke, heißt das nicht dass andere das auch merken. Ich bleibe eh bei meinen eigenen Ansprüchen. Und die Rödersche Regel nicht vergessen. 

 

Aber eine ganz klare Entwirkung macht sich bemerk bar, die Dünnheutigkeit, das Staubsaugersyndrom ist wohl weg. Heidegger mäßig Entwirkung. 

 

Mal sehen was heute mit den Suchtangriffen wird. Werde ich dokumentieren. Hatte gestern noch drüber nachgedacht, warum ich den Weinreiz hatte, aber warum hier sonst die Reize nicht wirken. OK ich habe kein Geld und das ist eine ganz große Nummer in dem Geschäft, aber vor ein paar Tagen hätte es für Alk schon noch gereicht und jetzt habe ich auch Geld, aber eigentlich nicht für Drogen. Das ist ein Argument, aber, dass ich hier so viele Alternativen stark vorantreibe, ist meiner Meinung nach auch eine wichtige Sache. Es geht ja darum, nicht wieder in den Automatikmodus zu verfallen. Automatik ohne Willen. Automatik ist das richtige Wort. 

Das ist ein gutes Wort. Suchtautomatik. Jetzt brauche ich noch ein Wort für diesen ersten Gedanken daran, der vor der Suchtautomatik kommt. Initialreiz ist gut, kann man auch sagen, dass er auch rein von innen kommen kann? Weiß ich nicht, natürlich kommt er von innen, wird aber von außen offensichtlich oder unauffällig kommen. Wenn es nur die reine Möglichkeit durch Zeit schon ist, dann ist der Initialreiz natürlich unauffällig, wenn es eine Bierflasche ist oder der Dealer winkt oder man Geld in der Hand hat, dann ist der Initialreiz offensichtlicher. Geklärt und gelöst. 

 

Jetzt mache ich meine Lauftour statt Sauftour. Danach Sonne, Lesen und Training und dann kann ich auch schon los. Noch mal auf mein Konto schauen, vielleicht kann ich ja noch einen 20er abholen. 

 

OK, gehe mal schnell zum Arzt, irgendwas stimmt nicht. Hilmar hat mir noch mal 1200 überwiesen. Jetzt erst mal Ricardo anrufen und Koks kaufen. Also geht alles. Und erste Regel: Kein Geld ausgeben, aber ein wenig mehr Tanken geht und das Mofa anmelden geht auch. Dafür muss ich nach Messines. Mache ich natürlich nur, wenn es für ein Jahr ist, und nicht nur für das aktuelle. Könnte auch den Kindern was überweisen. Und Weihnachtsgeschenke. 

 

Habe den Beiden jeweils 100 überwiesen. Und das freut mich unglaublich sehr, dass ich hier im Bett sitze und weine vor Freude und die Sucht kann mich mal so was von am Arsch lecken. Fick dich Sucht, du hast keine Chance mehr. Jetzt gehe ich Nachdenken und Lernen. 

 

Alles toll, war im Shoppingcenter und bin verblüfft, wie scheiße die Leute aussehen. Eine ging, stellte sich heraus, dass die so was wie Amish waren, der Mann mit langem Bart oder extreme Juden oder was auch immer. Egal. Habe mir Fleisch gekauft und auch schon gegessen. Bin wieder 23 Euro losgeworden, mit Kaffee und Stift. Kann also erst mal die nächste Woche abwarten.

Wenn ich jetzt meine, einer soll sich abregen, dann sage ich immer nur noch: Man, rauch erst mal ein Blech. Dann für ALS, der Junge vor den Wassermelonen, der sicherlich nicht älter ist als 1 Meter 20. Und als philosophischer Begriff endgültig. Nichts ist endgültig. 

Dann gerade mit Olaf gesprochen und er kümmert sich. 200 Euro Nebenkosten, das ist ganz schön viel. Gleich mal die Jungs anschreiben, dass ich die Kohle wieder haben will. 

 

Aber vorhin beim Training, merkte ich schon, wie fit ich bin, kann mich recht gut bewegen. Sehe auch langsam ein wenig besser aus, habe aber noch nicht in den Spiegel hier oben geschaut. Und ich habe den Eindruck, als könnte ich schon Portugiesisch sprechen. 

 

Furze mir gerade den Bauch flach. Als nächstes steht das Moped an und ich werde es nach Estoi bringen. Dann kann ich die Sachen zum Reparieren mitnehmen, vielleicht irgendein Rohr mit dem man die Abflussrinne verdichten kann. Dann streichen, das Dach am Ausguck machen, die Wäsche sortieren und mehr ist es auch nicht. 

 

Das Amt will die Abmeldung von Robert kriegen sie, dann die letzte Gehaltzahlung habe ich, kriegen sie. 

 

Mist. Bin kurz davor ein Keilwerth zu kaufen 750, das wäre ein fairer Preis und die Kohle ist auf dem Konto. Mal sehen, was der Typ noch schreibt. Gleich mal Paypal noch mal anschauen, damit das klappt. Wenn das abläuft, dann mache ich heute Als bis Als fertig und dann geht es morgen ans Eingemachte. 

 

Kriege es nicht so weit, werde schon müde, auch wenn ich komischer Weise immer weiter mache und drinne bin. Aber eigentlich will ich lieber noch ein wenig lesen. 

 

Der Typ hat sich nicht gemeldet, aber es ist immer das gleiche, nur weil man an seinem Handy sitzt, müssen das andere nicht auch machen. 

 

Gekauft für 750, mal sehen, ob ich mich ärgern muss. 

 

So, ab in die Falle und noch ein wenig lesen, dann reicht es auch. Ja schöner Mist, das Suchtverhalten, also meine Initialreize werden nicht ganz verschwinden, aber durch das Erlernen von Neuen oder Reaktivierung von alten Lust erzeugenden Verhaltensweisen können Süchte fast verdrängt werden. Ich muss halt immer mehr das machen, was ich gerade mache und dabei darf kein Stress entstehen. Sehe ich natürlich gleich wieder als Argument, wenn ich irgendwas machen soll, so Arbeiten oder anderer Mist. Hier bin ich jedenfalls natürlich auch diesen Reizen ausgesetzt, wichtig ist, nur dass man diese starken Reize, die ganz sicher erst zu Hause kommen, erkennt und dann sofort reagiert und nichts macht. Kann ja auch sagen, dass die alten Belohnungen für Musik, intellektuellen Erfolg, etc, erst wieder etabliert werden müssen. Das mache ich jetzt hier weiter und es ist wichtig, da dran zu bleiben. 

Die Initialreize, die jetzt wichtig werden, sind die Ankunft in Berlin und der Reiz, der dadurch entsteht, dass bei Viktor Alk und Zigaretten und Dope zu Verfügung stehen, was allerdings hier auch der Fall ist. Dann vielleicht Roger, aber ich werde wohl eh gleich weiter fahren. Dann der wirkliche Ernst. Zu Hause alleine eine riesen Kiste Gras und Zeit. Und da wird es interessant, werde also dieses Scenario öfters hier durchspielen. Denn da wird der zentrale Reiz, Ecstasy kaufen und Tabak und Kiffen und Wichsen am stärksten sein, was ich allerdings von hier aus so hart vorbereiten werde, dass es nicht zum Problem wird. Also ich komme rein und brauche gar nicht in die Kiste schauen, werde wohl den Ofen anmachen, alles auspacken und mich mit Robert wegen dem Saxophon treffen. Dann schreiben, Unterlagen sortieren und viele tolle Sachen machen. Saxophon spielen, Kochen und mich freuen und weiter freuen. Der große Vorteil ist, dass ich so unendlich viele tolle Sachen machen kann, das haben nicht viele. Schreiben wird hier so weiter vorangetrieben, ich sehe besser aus, ich spiele besser Flöte, ich habe so unendlich viel mehr verstanden, ich werde hier den Suchttext weiter machen und nach dem eben gelesenen, ist mir das auch nun ein wenig klarer, es ist eine Prävalenz, die eingewöhnt wurde und diese Prävalenz wird halt jetzt stark und intensiv ausgebaut, Portugal auch, das einfache Leben und die damit verbundenen Möglichkeiten, die ich habe. Portugal geht immer und wenn ich das Amt im Griff habe, dann überlege ich mir was. Reisen und Surfen, Schreiben und Musik, werde eine neue Freundin finden, das wird schnell gehen und alles wird toll. Immerhin haben Drogen sich auch nicht über alles gestellt, aber die Amphetamine hätte ich mal weg lassen sollen. Auch wenn die mir wirklich harmlos vorkommen. Aber trotzdem habe ich viel Geld für den Mist ausgegeben. Die arme Nina, die wird es nicht schaffen. Aber es haben schon so viele Leute geschafft, und Nina war ja immer eine, die Pause machen konnte, besser als ich.  

Und das ist auch wichtig für meinen Text als Geist und Körper Problem, indem nun der Geist die körperlichen Steuerungsversuche, die durch Drogen eingespielt wurden, wieder abbaut. Und nicht durch vermeiden, sondern durch löschen, abklingen lassen. Freue mich in dem Sinne auf Hannover, kann ich die ganze Zeit in die Kiste starren und nicht machen, vielleicht sogar klein schneiden und in Tüten verpacken, das ist eine gute Idee, kriege ich Geld für. Wird keinerlei Problem werden. 

 

Und es regnet, die Wäsche auf dem Dach bleibt wohl nass.   

 

Freiheit und Neurobiologie von Searle muss auf jeden Fall kaufen, dass passt genau, habe ich schon ein Weihnachtsgeschenk, könnte auch gleich vier kaufen und eine Diskussionsrunde anzetteln. Es gibt einige neurobiologische Bücher, werde mal wieder öfters die Bücherschränke durchschauen, weil da so ein Mist des Öfteren drin ist. Interessiert nämlich eh keinen. 

 

Aber Popper finde ich echt gut.  Aber die Philosophen haben alle eine Macke, aus unserer Perspektive heraus. Interessiere mich auch wieder für den Begriff des Paradigmas, das Kuhn Buch steht ja im Regal. 

 

Montag, 01.12.2025

 

Die Zeit vergeht langsam, weil ich unendlich viele für mich wichtige Sachen mache und nicht die Zeit durch lange Phasen der Auszeit unterbreche. Die Tage vergehen im Fluge, wenn sie nur noch 2 Stunden haben. Und ich würde auch behaupten, dass nicht nur meine Drogenphasen, generell Phasen des Nichtstuns, aber auch der Schlaf an sich und auch unsinnige Tätigkeiten, wie Arbeit für Geld oder Schule, den Tag in seiner Gesamtzeit reduzieren, was zu dem Gefühl des schnelleren Vergehens der Zeit führt. Nach dem Motto: Der Tag ist schon wieder vorbei und ich habe noch nichts gemacht. Sinnvolle und sinnleere Tätigkeiten bestimmen das Zeitgefühl, also ist die Sinngebung zentraler Unterschied einer langsamen und schnellen Zeiterfahrung. 

 

Irgendwelche Traumsequenzen mit Nina, mit Anton und Swantje. Mit Nina in Anwesenheit von so einer Großen, die ich irgendwie mit dieser Kneipe auf der anderen Seite des Blocks, wo sich die Kanzlei befindet, die Frau des Chefs, unsympathische Frau. Ich wusch irgendwas ab, dann bei Weggehen schüttete ich Nina etwas ins Gesicht, sie kippte mir darauf hin einen Aschenbecher ins Gesicht, alles im Rahmen entspannten Stresses und als ich endgültig weg wollte, sagte, sie noch, dass ich ihr Tabak geben solle, den ich ihr dann kurze Zeit später ins Gesicht warf. 

Dann ging ich auf der Straße, irgendwie Berlin, unter einer Brücke, wie in Berlin durch und sah dort Swantje und ging weiter, als ich zurück blickte, schaute sie mir nach und kam an. Ich sagte sofort, ich hätte sie erkannt, sie mich aber nicht, darum sei ich weiter gegangen. Dann noch ein kleiner Disput und irgendwas mit einem Ohrring, der auch im Traum an Anton vorkam, bei dem ich immer Angst habe, er wird von irgendwelchen Idioten gehänselt. 

 

Heute Morgen hatte ich das Gefühl, das Staubsaugersyndrom ist so gut wie weg. Konnte gerade noch das Netzteil meines Rechners fangen, weil sie die Schnur, so zu sagen gottesbestimmt, verhedderte und ich sie blitzschnell wieder zu fassen bekam. 

 

Der Totale Kick, jetzt erinnere ich mich ja, bezog sich auf den Superorgasmus, von dem Hemingway gesprochen hatte und den ich ja bereits fand. Damals nach einem Urlaub in Italien mit Roger und Speedy, als ich dann zu Hause einen großen Joint rauchte und mir einen runter holte. Das war auch so vor 25 Jahren. Die Thematik ist brandaktuell, wenn auch nur für eine Person. Superorgasmus hin oder her, so rühmlich er ist, wenn er trotzdem in seiner Ausführung mit derart vielen unsäglichen und äußerst negativen Effekten versehen ist, dann ist er nichts wert.

Meine Erläuterungen gestern waren also bei weitem noch nicht hinreichend weit gedacht. Es gibt nur einen Weg, der totale Versicht auf die Substanzen. Die etwaigen Verluste dadurch werden durch die Übermacht der äußerst positiven Gewinne und durch etwaige Alternativen mehr als ausgeglichen. Das wäre also geklärt. Und eine wesentliche Alternative ist eben eine tolle Freundin, die ich nur kennen lernen kann, wenn ich die Substanzen aus meinem Leben verbanne. Fühle mich äußerst souverän und kommunikativ, das ist immer gut für so was. 

 

Klaus bringt mir heute die Säge, was die Möglichkeit und Notwendigkeit mit sich bringt, ihn nach Geld zu fragen, damit ich Tanken und Essen kann. 

 

Sonst geht es weiter wie immer. Training, Schreiben, Lesen und Wandern mit lautem Denken. 

 

Nach dem Film und meiner kleinen Erläuterung an die Kinder, ist mir die Konsequenz auf Popper klarer geworden. Denn mit ihm ist es das Gleiche wie mit dem Verständnis von Aristoteles. Der Professor sagte ja, dass das Leib-Seele Problem heute überwunden ist. Eine Trennung lässt sich nicht aufrechterhalten und Popper arbeitet sich nun an Positionen ab, die diese Trennung noch prolongieren. Werde aber weiter lesen, denn Popper ist ein universal gebildeter Mensch, der viele interessante Sachen weiß, die ich nicht weiß und die in mein Interessensgebiet fallen. Piaget lese ich danach. 

Werde dann auch mal mit Anton die Platon Lektüre derart gestalten, dass man erst einmal die Grundbegriffe und Theoreme und Aussagen, Themen etc. zusammenfasst, rekapituliert und dann versucht, sie zu verstehen, nicht aber in dem Sinne, dass hinter ihnen noch gültige Anfänge zu finden sind, sondern es sich um infantile, urmenschenähnliche Bauernweißheiten handelt, die man aus heutiger Sicht, auf Grundlage des heutigen Wissens, nur verstehen kann, wenn man ihre Falschheit und Unsinnigkeit herausarbeiten kann. Auf Grundlage unseres heutigen Wissens, ist es fast unmöglich, jedenfalls äußerst schwierig zu verstehen, wie Aristoteles seine Theoreme verstanden hat. Man muss die, seinen Aussagen vorausgehenden, nicht erwähnen, nicht expliziten, sondern impliziten Annahmen ausarbeiten. 

 

Verdammt, bin ich heute klar im Kopf. 

 

Robert regt sich über die Schule und seine Noten auf, zu Recht. Haben gerade 15 Minuten mit ihm telefoniert, was für ein extrem gutes Verhältnis spricht. Tja, und so was bringt mich total gut drauf. Wenn ich hier jetzt voll breit rum liegen würde, mit Alk, Kiffen und Koks, ich wäre nicht mal ans Telefon gegangen. 

 

So: Lesen, Schreiben, Flöte, Training, Portugiesisch, Alltag. 

 

Werde nichts davon abhängig machen, dass irgendwo gesoffen wird, gekifft wird oder Drogen genommen werden. Trotzdem sind die Reize da, vor allem bei diesen Aufputschmitteln. Da muss ich dran arbeiten, etwas darüber lesen, mir Bilder anschauen und sehen, wie darauf reagiere. Gemacht, es entsteht sofort ein Reiz, sofort der Gedanke an zu Hause und meine dortige Verwendung, der Text aber über Ecstasy bei Sucht Schweiz verringert diesen Reiz sofort. Das ist eine gute Methode. Mache ich jetzt jeden Tag. 

 

So, der JobCenter will jetzt die Unterlagen, die ich schon geschickt hatte. 

 

Egal, war mit Klaus essen, ich war äußerst stabil, er hat mir nur 50 Euro gegeben, auch egal und ich habe davon gesprochen, dass ich gerne Robert unterstützen würde. Keine Reaktion und ich bin locker geblieben, was für meine hohe Ausgeglichenheit spricht. Was ich machen will, ist jetzt klar, werde aber alles schon noch ansprechen, wenn die Zeit gekommen ist. Dass ich einfach mehr nach Portugal fahre ist schon für die Sachen, die ich jetzt mache, eminent wichtig. Wird sich schon alles ergeben. Kann mich immer darauf berufen, dass mein Problem einfach ein anderes ist und das löst sich gerade auf. Mit dem 50er in der Tasche gleich der Gedanke, dass ich mir was gönnen könne wie gerade auch. Schön eine Flasche Wein ein paar Kippen und das Gras wegrauchen. Gesamtkosten von 20 Euro, eine Tankfüllung, damit die Laune gut ist, dass ich rum spinnen und nachdenken kann, dass ich die Filme ertrage und Musik vor dem Ofen höre. Nicht schlecht, das mache ich auch ohne die Substanzen. Könnte mich tot lachen, Ey Körper, netter Versuch, aber da sind wir nicht mehr. Der Artaud Spruch passt haargenau. I love Sucht, Mache ich gerne, nur heute nicht, Drugs make you Part of the System, etc. Gut, dass ich mein Geld für Drogen ausgebe, sonst hätte ich ja die Kinder unterstützen können, oder eine Neuauflage oder die T-Shirts. 

 

Was steht heute noch an? Ganz klar vor allem Arschleitsystem, dann noch Flöte dabei, den Film schauen und das Grüne Buch. Fertig und dabei Tee. Sport sind heute die Kniebeugen. Losos.

 

Die Idee von Klaus, das Motorrad nach Estoi bringen und dort fit zu machen, finde ich sehr gut, weil es die Fremdfinanzierung mit einbezieht. 

 

Bin begeistert wie die Sucht in die Gedanken stürmt, immer wieder angreift, einfach nicht locker lässt. Vorhin hier der Gedanke an Wein, eben noch das Auto geparkt gegenüber vom Supermarkt, Geld in der Tasche, kurz rein eine Flasche Wein und dann vor den Ofen, die Erinnerungsspuren und die gute Laune, alle Ziele, die Gesundheit einfach alles in den Dreck ziehen, nur wegen dem Alkohol, ich bin begeistert, dass eine Substanz eine so große Kraft haben kann. Unglaublich, wie ist das möglich. Wenn Ricardo jetzt hier wäre und mir sein Koks schenken würde, ich würde es nehmen. Na erst wenn Dolly Buster mit einer Schubkarre voll Koks den Berg runter stürmen würde und ich desinteressiert blieb, dann wäre es überstanden. Meine Laune sinkt, weil der Wein nicht da ist. Cool. Sind das die Dopamine, die auf einmal durch mein Schreiben, durch mein Training, durch meinen Aufenthalt hier nicht mehr ausgeschüttet werden, sondern nur noch durch Alkohol. Das ist übrigens, jetzt verstehe ich es, eine plausible Erklärung. Durch die Fähigkeit dieser Substanzen die Dopaminausschüttung alleinig an sich zu reißen und damit vorhergehende und alternative dopaminausschüttende Substanzen oder Verhaltensweisen zu eliminieren oder für kurze Zeit außer Kraft zu setzen, gelingt es zum Beispiel dem Alkohol sich in den Vordergrund zu stellen. 

 

Die Verdrängungsfunktionen des Alkohols bei der Ausschüttung der Dopamine muss rückgängig gemacht werden, indem die Verhaltensweisen wieder zur Dopaminausschüttung benutzt werden, die keine negativen, sondern nur positive Effekte haben. Also keine Verwendung der negativen Substanzen und Verhaltensweisen, die aktuell vorrangig die Dopaminausschüttung bewirken, intensiver Einsatz der gewünschten Verhaltensweisen zur Dopaminausschüttung bis sich der gewünschte Zustand eingestellt hat. Also müssen wir die Widerstand halten und etwaige Unlust bei der Durchführung der gewünschten Verhaltensweisen ertragen. Ich Bedanke mich für mein Zuhören. 

 

Bin mal wieder in meiner Eingebildetheit gefangen. Wenn ich nachher den Vortrag noch mal schaue, dann schwöre ich hier und jetzt: Wenn es zu dem Ergebnis kommt, dass es diese Verdrängungsfunktionen gibt, dann  werde ich nur noch Denken und Schreiben und sonst nichts mehr. 

 

Und wenn nicht, so werde ich es trotzdem so nutzen. Dopaminausschüttung durch Portugiesisch lernen, durch Schreiben, durch Flöte spielen, durch Lesen und Denken, durch Sport und durch Portugal. Und Musik hören nicht vergessen. Embryo schüttet schon im ersten Takt Dopamine aus, dass ich spontan aufstehe und durch die Bude hüpfe, mit der Flöte in der Hand und mit den Tränen der Freude. Geiler Titel. 

 

OK, er  hat nicht von einer Verdrängungsfunktion gesprochen, sondern es ging mehr um die Sachen, die ich aus der Klinik kenne. Letztendlich ging es um eine Entwöhnung unabhängig von einer Verdrängungsfunktion. 

 

Noch weiter drüber nachgedacht, aber noch zu keiner befriedigenden Antwort gekommen. Mir scheint, dass die Reize nicht wirklich die Ursache sind, sondern die Symptome. 

 

 Egal es reicht für heute. Arschleitsystem bin ich gut vorangekommen, viel Training bei Video und die Flöte auch lange in der Hand gehabt, aber irgendwie geht es nicht richtig, als ob sie nicht richtig funktioniert. Morgen definitiv portugiesischer Spaziergang und Strandlauf. Muss an Arschleitsystem dran bleiben. Aber im Video hat der auch von der Abnahme der Reize gesprochen, wenn sie nicht mit Konsum bedient werden. Das war ja mein Argument gegen einen Klinik Aufenthalt. Denn dort sind die individuell vorhandenen Reize nicht vorhanden. 

 

 Wie dem auch sei, ich werde das bis jetzt erdachte ins Reine schreiben und mich dann mal mit den offenen Fragen weiter beschäftigen. 

 

 

Sonntag, 30.11.2025

 

Ich war bei Nadine, in ihrer Wohnung, wir haben uns unterhalten, ich habe von meinen philosophischen Beschäftigungen gesprochen, sie sagte zu mir, dass wir doch mehr Buchläden bräuchten, stand wohl im Raum, dass ich einen aufmachen könnte. Ich glaube, wir waren noch ein wenig draußen, in Linden, dann waren wir wieder bei ihr, sie erzählte von ihrem Freund, der im Ausland war und sie zeigte mir Bilder, dann kam noch der Typ aus der Glocksee dazu, der Nina dort in Wirklichkeit den Nacken massiert hatte, er hieß Bastian, war auch ein guter Freund von Nadine, sah recht gepflegt aus, zwischendurch bin ich noch über den Lindener Marktplatz gelaufen, fast wie Rollschuhlaufen oder Fahrradfahren, muss Leuten ausweichen, war selbstbewusst, flohmarktähnlich, bin an ein paar Frauen vorbeigefahren, die an der Stelle des Marktcafes auf einer großen Decke saßen, redeten und Sachen zum verkaufen auf dort ausgebreitet haben. Es gab Augenkontakt, ich fühlte mich attraktiv, alles hatte etwas mit Schnelligkeit zu tun, es gab eine Sequenz, wo ich auf Grund meiner Schnelligkeit an einer Frau voreilte, indem ich kurz an der Wand lang lief, dachte auch noch an einen Betonmischer, über den ich springen könnte, auf ein Garagendach, war irgendwie wie in Anderten. Bei Nadine unterhielt ich mich dann noch mit dem Bastian, der das von Nina und mir wusste, der wissen wolle, ob ich etwas von Nadine wollte, er machte sich Sorgen so als bester Freund, ich verneinte, ich fragte ihn noch nach Nina, ob er noch etwas mit ihr zu tun hätte, er verneinte, er sagte noch, dass ich sie ja angezeigt hätte und ich sagte nur, dass er bestimmt nicht die ganze Geschichte kannte. Dann sprach ich wieder mit Nadine und ich hatte irgendwas vor, was ich dann doch nicht machte, ich glaube ich sagte dann, dass ich doch zum Augenarzt gehen würde, ich hätte ja noch Zeit und es sei nicht so weit. Nadine bestand drauf mich mit ihrem Auto dort hinzufahren. Wir kamen an einen Kreisel, der wie der Lichtenbergkreisel aussah, mit Rasen oder Wiese und eingezäunt. Nadine nahm die Abkürzung mitten durch, knallte mit ihrem Auto durch das Tor, fuhr über die Wiese und hinten wieder raus, ich sagte, dass es doch eher weiter  links ist und wir schon so zu sagen ein wenig vorbei gefahren wären und sie mich doch aussteigen lassen könnte, den Rest, die paar Meter schaffe ich zu Fuß, dann sind wir in eine Straße gefahren, um ein paar Kurven, ich schaute nach einem Hubschrauber, die Polizei würde bestimmt schon auf dem Weg sein, ich sah Nadine im Profil, mit ihre hervor geschobenen Lippe und dem leichten Bart, sie schaute auf die Straße, dann war plötzlich ein See vor uns, es ging ein wenig runter, Perspektivenwechsel, wir hielten och genau vor dem Wasser, schon fast in dne Seerosen. Dann letztes Bild, Nadine kniet auf den Seerosen und kümmert sich um eine Ente oder so. Das sehe ich wieder aus einer Perspektive von Oben. 

 

Dann bin ich aufgewacht, total perplex, verliebt in Nadine, die ich nicht mal kenne, von der ich nur zwei Fotos im Internet gesehen habe. Oh man. Träume sind der Hammer. 

 

Bestandteile waren auf jeden Fall mein Wunsch nach einer Frau, so wie Nina, dann war es Linden, dann machte ich was mit Literatur, dann hatte ich Nina überwunden, dann war ich selbstbewusst, hatte Augenkontakt mit Frauen, unterhielt mich. Es war also nur so, weil ich völlig drogenfrei war. Und darum war das ein Hammertraum. 

 

Puh, erstmal aufwachen. 

 

Schreiben und Lesen, ich bin ein wenig gut gelaunt, weil ich das hier gerade wie im Wahn in die Tasten gehauen habe. Muss also meine Vorbilder lesen, oder Sachen, durch die ich mich im Schreiben im Stil motiviert und angeregt sehe. Also Celiné, aber auch Perec und auch Hamsun. Lesen und Lesen und noch mehr Lesen. Foucault ist auch sehr gut und werde die Kinder damit erziehen können. Gestern Abend noch Anton und Robert ein paar philosophische Nachrichten geschickt, Robert will wieder mehr lesen, kann ich mich mit denen unterhalten, sehr interessant, fällt mir noch ein, dass ich glaube auch Nadine von irgendwas erzählen wollte und an die Weltenlehre von Popper dachte. 

 

Wer in Nadine Behr? Mache Musik an und suche mal nach einem Bild. Im Traum waren also die Ergebnisse meiner aktuellen Phase wirksam. Selbstbewusstsein, Intellektualität, Kommunikation, Kraft und Fitness, gutes Aussehen. Wenn mich diese Phase hier auf die Zeit in Shitcity vorbereitet, als das größtmögliche Aufladen einer Widerstandsbatterie, dann war dieser Traum genau das gleiche, das größtmögliche Aufladen meiner Energiebatterie hier in Alte und Portugal. 

Verdammt bin ich undepressiv. 

 

Und was es ausmacht, wenn man Texte weiter geben kann, die wirklich gut sind, die die Frauen bewegen. Es ist nicht mehr die Musik, sonder auch die Literatur. 

 

Finde kein Bild von ihr. Egal, muss jetzt wieder in die Realität zurück. Also noch einen Kaffee und dann Laufen mit Portugiesisch lernen. Vielleicht echt zu den Rochas. Oder auch nicht, geht auch hier und das kostet mich keinen Sprit. 

 

Hier die Tagesliste:

Popper lesen

Lesen

Arschleitsystem

Training

Strandlauf

Flöte üben

Nach Estoi

Wasser abstellen 

Portugiesisch lernen

Wandern

 

Ganz klar: Frühstück und dann drehe ich eine Runde, Auto bleibt stehen. Schnell weg, sonst fange ich sofort mit Schreiben an.

 

Also besser kann ich nicht Portugiesisch lernen, nach zwei Stunden wandern, kann ich die ganze Liste aus dem Telefon. Das klappt sonst nie. Das ist also komplett erledigt. Posso Falar potugues, pourque sto a aprender portugues todos os dias. 

Sehr geil. Dann konnte ich noch das Wasser abstellen, damit ich die Dusche reparieren kann.

 

Und ich fahre zum Meer, dort werde ich laufen und den Kopf unter Wasser halten. 

 

Wenn man erst mal anfängt, ist man sofort so motiviert, dass man immer schneller weiter macht. Portugiesisch lernen, Schreiben, Lesen.

 

In Paderne mal nach dem Sessel, nach Lampen, nach einer Axt und Stühlen schauen.

 

Man, ich bin so was von aus der Defensive raus, dass es knallt. 

 

Strom wird abgebucht, sind es also nur noch 30 Euros, die ich habe. Das sind dann so an die 15 Euro pro Woche, könnte ein wenig knapp werden. Fahre jetzt mal rüber nach Paderne und schaue, was es dort zu holen gibt. 

 

Habe die Sessel geholt und eine Säge, das Wohnzimmer eingerichtet, es geht, man kann vorm Ofen sitzen, dann noch ein Kabel nach oben auf die Terrasse gelegt, alles nimmt wieder Form an, das Wasser kann ich auch abstellen. 

 

Der Finger hat eben keine Probleme gemacht, jetzt nach zwei Sätzen hakt er wieder. Also weniger Schreiben, weniger schreiben, weniger schreiben. 

 

Dass das das ist, das ist noch unklar. Liegt es an der Maus oder am Tippen oder an der Bewegung allgemein. Hatte die Hand aber vorher auch benutzt bei vielen schweren Sachen. 

 

Und was ich mir noch erzählen wollte, die Sucht hatte gewunken, weil da Flaschen in Paderne standen und ich kurz überlegte, ob ich mir nicht eine reinschütte so als Belohnung dafür, dass alles so schön klappt. Auch bin ich versucht, zu rauchen nur wenn ich einen sehe, der raucht oder der so aussieht als würde er rauchen. 

Das ist alles so dämlich, als dass ich mir am liebsten die dafür verantwortlichen Gehirnregionen selbst herausoperieren würde. Gleich mal nach einem scharfen Messer schauen. 

 

Sucht und Versuchung, versucht sein, kurze Zeit war ich versucht, dieses und jenes zu tun, konnte dem aber Stand halten. Raus mit diesen Prozessen aus meinem Körper und damit aus meinem Kopf. Also ganz klar, was ich als nächsten für einen philosophischen Text schreibe: Sucht und das Leib-Seele Problem. Hammerthema. 

 

Gerade nach eigenen Texten geschaut. Es gibt den totalen Kick mit fast dreihundert Seiten, von 2002, das kann doch nicht wahr sein. So, jetzt wird mein Universum aufgeräumt. Der totale Kick war wohl High on Low. Das wird sofort zu Hause sortiert und dann auf einer eigenen Festplatte abgespeichert.

 

Sorry, dass das hier noch mal steht: Das war es mit den Drogen und mit Drogen meine ich alles, was eine Versuchung auslöst. Nur Kaffee ist eine Ausnahme. Mike Patton, Danke. 

 

Ich bin total fertig auf einmal, könnte mir selber auf die Fresse hauen, so lange gegen die Wand boxen bis das Haus einstürzt. So viele Sachen schon geschrieben und als ich dann mit Vera zusammen war, scheint alles vorbei gewesen zu sein. Die sind aber nicht Schuld. Drogen Pornos und Wichsen gehören der Vergangenheit an. Letzte Erwähnung. 

 

Kein Wort darüber mehr hier.

 

Mist, jetzt tut der Finger wieder mehr weh. Liegt es am Tippen oder an der Maus. 

 

So, alle Texte, jedenfalls, die die hier zu finden waren, sortiert. Das sollte reichen, alles durchlesen, wieder eintauchen ins eigene Universum. 

 

Erst mal was Essen und den Ofen anmachen. Sonst drehe ich noch durch. 

 

Das Thema Sucht und Neurobiologische Prozesse ist natürlich ein weit erforschtes Feld. Ich muss meine Gedanken in meiner Naivität, in meiner Eingebildetheit und Überheblichkeit nicht immer sofort als das absolut Neuste und Interessante verstehen, gleich einen Text darüber schreiben und dann sehe ich mich schon als der alleinige Star, der mehr weiß als die anderen. Das ist Hausmeistergehabe. Es gibt soviel Wissen und ich weiß rein nichts. Liege nur im Bett und glotz TV. Also, mehr als so viel Arbeit wie möglich zu investieren, kann ich nicht machen. Ab jetzt. Gibt einen Video auf Youtube. Könnte auch mal gucken, ob es nicht schon so einen Reiseführer gibt. Gibt nur Mist, das wird also irgendwas bringen, auch wenn es nur tausend Euro sind. 

 

Schaue mir jetzt mal ein Video an, weil es für so einen Text wichtig ist und für mich persönlich auch. Sehr interessant. Arschleitsystem kann ich später weiter machen. Aha, Film gucken, könnte man doch mal ein Bier trinken und ein Zigarette als Belohnung, weil ich so viel weiter komme. 

 

Und es gibt so viel Wissen, zu dem wir Zugang haben und ich würde wirklich sagen, dass es ein großes Interesse daran gibt, dass dieses Wissen nicht abgerufen wird, indem wissensfreie, oder sagen wir unwissenschaftliche Sachen konsumiert werden. 

 

Bei Arschleitsystem wird es eine konzeptionelle Frage sein, wie viel Witz und offensichtliche Verarschung den Glauben an die Richtigkeit der Beschreibungen derart zerstören, dass die Intention, dass die Leute da wirklich mal hinfahren oder jedenfalls drüber reden, nicht mehr greift.

 

Alles im Allen mache ich weiter, aber in dem Bewusstsein, dass ich es dauert bis ich wieder auf einem hohen Niveau bin. Habe immer noch den Eindruck, dass mich alle belächeln in dem Sinne, dass sie sagen: Soll er doch weiter glauben, dass er so schlau ist, wenn es ihm gut tut. Aber die Leute sind doch so dumm. Bin ich so verwirrt. Schaue jetzt einen Film über Neurobiologie und Sucht.

 

Sehr interessanter Film und es ist für mich so klar, dass ich keine Substanzen mehr einnehme, dass ich versuche, mich geistig und sozial wieder auf die Beine zu stellen. Für die soziale Komponente ist eine gewisse Ruhe und Ausgeglichenheit eminent wichtig. Mal sehen, was in diesen drei Wochen alles passiert. Der Film wird eine wichtige Rolle spielen. 

 

Also das ist mal geil. Selbstgespräche sind bei Google nur positiv besetzt, genau in dem Sinne, wie ich sie praktiziere, um klarer zu werden usw. Wie ich gerade gemerkt habe, die Gedanken, die ich mir laut erzähle, sind im nur Denken viel weiter weg und liegen hinter einem leichten Schleier, wie die Aussprache. Also ich finde das persönlich besser und hilfreich, eine Pathologisierung gibt es und die übt eine Hemmung aus, aber ich rede ja nicht mir selbst, wenn andere dabei sind. Dann könnte ich es an sie richten oder wenn es nicht passt, für mich behalten. Sehr interessant.

 

Sehr guter Film über Sucht und Gehirnfunktionen. 

 

 

 

 

 

 

Samstag, 29.11.2025

 

Viel geträumt und ich wurde in den Arsch gefickt, so wie man sich so was vorstellt, nicht wie es ist. Hat nicht wehgetan, hat aber auch nicht Spaß gemacht, sondern war irgendwie unangenehm und dann wollte ich nicht mehr. Egal.

Dann der letzte Traum von der Kanzlei, wo eine Schwarze, eine von diesen angepassten Erfolgstussen mir sagt, dass ich alle Unterlagen sortieren soll und wir uns gestritten haben, weil sie mir nicht genau gesagt hat, wie ich es machen soll. Da wurde ich ein wenig patzig.

 

Na jedenfalls mit viel negativer Energie aus dem Bett gekrochen, Nachrichten sind dann nicht zu ertragen, kotzen einen so an, reiner Hass Verstärker.

 

Brauche mehr Ruhe. Guter Witz, mehr Ruhe im Verhältnis zu hier gibt es nur im Grab. 

Tippen geht auch nicht so im Liegen zu viele Fehler, weil ich zu schnell und zu genervt bin. 

 

Werde also jetzt eine Mischung aus Laufen und Spazieren machen und an der Fonte pequena rechterhand den Berg erklimmen. Da gibt es einen Weg. 

 

Popper wir mir ein wenig unverständlich und ich habe das Gefühl, dass er an diesen Stellen nicht mit mir übereinstimmt. Die dritte Welt, sein Drei Weltenkonzept passt mir nicht ganz. So was muss man in Worte fassen. Werde ich heute mal machen.

Seine Welt 3 kann man mit dem Begriff Kultur vergleichen, weil wohl das Selbe gemeint ist. Aber er unterscheiden nicht hinreichend, den Welt 1 und Welt 2 Zusammenhang mit dieser Welt 3. Eine Atombombe als Gegenstand der ersten Welt hat mehr Anteile von Welt 3 als ein Faustkeil, der auch völlig zufällig entstanden und genutzt werden konnte. Und wie können wir solche Grundbegriffe philosophiegeschichtlich einordnen. Sollen wir von Welten sprechen, oder von Handlungen oder von Wissen oder Bewusstsein, von Wahrnehmungen oder Sprache, von Lüge und Gewalt. Die Wahl der Grundbegriffe ist eine willentliche Vorentscheidung des Theoretikers, die eine subjektive Präferenz ist und nicht das Ergebnis einer Entwicklung des Besserwissens. Und so weiter. Mir wird also wirklich alles verständlicher durch Popper, gepaart mit geistiger Klarheit, deren aktuelle Aktivität ich hier nicht weiter kommentieren will. 

 

Briefe gibt es nicht mehr, alle Schriftmedien zielen auf die Kurzfassung, egal wie komplex ein Thema ist. Natürlich gibt es Ausnahmen, aber nicht viele.

 

Insgesamt fühle ich mich aber geistig überlegen und das liegt an meiner Fähigkeit zu Argumentieren, mit der ich alle in ihre Schranken weisen kann, wenn es Situationen sind, in denen diskutiert wird und nicht gedroht und geboxt. Aber selbst dann bleibe ich letztendlich der Sieger und treibe alle damit in den Wahnsinn. 

 

Ok, mache jetzt mit Popper weiter und dann renne ich rum, danach Training und gleich mit Arschleitsystem weiter. Ich muss an Paul Röder denken wie wir in Paris bei diesem Künstler aus dem Restaurant waren und Paul Ergebnisse sehen wollte, das Produkt des Künstlers oder Denkers in abgeschlossener Form und nicht als Arbeitsauftrag. Die Nackte Theorie, die ich hier gerne hätte, liegt übrigens im Desktop Bereich meines Rechners zur sofortigen Begutachtung bereit. 

Sehr gut, der erste Blick reicht schon für eine leichte Kritik, jedenfalls bei der Aristoteles Rezeption, die ja nun recht vermittelt ist und auf das Lesen der Originaltexte verzichtet hat. 

 

Und warum nicht wieder Soziologe werden und damit diskutieren. Immerhin bin ich Soziologe. Habe auch genug Bücher, die ich lesen kann, man versteht doch alles immer wieder anders, wenn sich das persönliche Wissen verändert, verändert sich auch das Verstehen und dadurch kommen neue Argumente ins Spiel. 

 

Muss mir wirklich hier einen besseren Platz zum Arbeiten einrichten, Schreiben geht nicht und Flöte spielen geht auch nicht, außerdem habe ich den Eindruck, dass mir gerade vom Schreiben und von der Flöte die Finger wehtun. 

 

Take Five noch ein paar Mal nach Noten spielen und dann geistig erfassen und auswendig nach Verständnis spielen, damit meine ich die immer gleichen Tonfolgen mit ihren Halbtonschritten und Verschiebungen. 

 

Beim meinem Spaziergang heute morgen fiel mir ein, dass ich meine Selbstgespräche, die immer stärker werden, wenn ich keine Drogen mehr nehme, dafür nutzen kann, Portugiesisch zu lernen, dafür nehme ich mein Handy mit oder das Buch und dann kann ich die ganze Zeit laufen, frische Luft schnappen und die Sprache lernen. Wäre heute Morgen deswegen schon beinahe wieder umgedreht und hätte alles dann noch mal gestartet. 

 

Dann bin ich mal gespannt wie sich mein Körper und mein Aussehen verändern in diesen drei Wochen. Heute werde ich mich rasieren von oben bis unten, beim Kochen abwaschen und wenn alles erledigt ist, geht es unter die Dusche. 

 

Take Five geht jetzt, aber es fühlt sich komisch an, weil ich es jetzt spielen kann, aber die Töne nicht weiß und sie nicht nach Noten oder aus dem Gedächtnis spiele, sondern einfach irgendwie so, automatisch. Und automatisch ist nicht absichtlich, das macht irgendwie Angst. Was ist, wenn der Automat nicht mehr funktioniert. 

 

Jetzt mache ich Arschleitsystem weiter. Erst die Hussiten und dann von vorne durchgehen. Vielleicht auch noch mal den Einstig ins ALS angehen. Zwischendurch mache ich Kniebeugen bis ich umfalle. 

 

Und ich muss mich wirklich um eine Frau bemühen, aber auch das wird einfach automatisch passieren.

 

Die TAZ ist nicht zu ertragen und ich denke daran, über die mein Buch irgendwie unterzubringen. Vielleicht gibt es aber noch anderes. Ich sollte an der allgemeinen Doofheit nicht verzweifeln, sondern sie mir zu Nutze machen. Aber eigentlich kann ich Kommerzielles nicht. 

 

Immerhin was gegessen und es geht mir gut. Aber natürlich ist das hier immer für mich mit einer gehörigen Portion Sentimentalität verbunden, seit 20 Jahren mache ich hier alles mit den Kindern, soviel habe andere nicht gemacht. Wie dem auch sei, ich muss klar kommen und es sind erst 3 Tage, die ich hier verbringe. 

 

Weiter schreiben, Kniebeugen, Rasieren, Duschen und Take Five über, weil ich es jetzt auswendig kann. 

 

Zu Hause muss ich mal wieder die Fotos kopieren, das Handy leeren und aufräumen, Musik sortieren und auf eine Festplatte machen, Fotos auf eine Festplatte machen und die Geräte, die in Benutzung sind, von Dingen befreien, die nicht in Benutzung sind. Hier werde ich eh nicht mehr viele Fotos machen. 

 

So werde mich jetzt rasieren und dann Duschen. Alles gut, habe gerade Robert und Anton ein Video mit der Flöte gezeigt, beinahe fast, die Flöte live gegen die Wand gedonnert. Robert kennt das auch.

 

Und mein Aussehen muss besser werden, wie viel doch davon abhängt, der richtige Blickwinkel in den Spiegel, alles perfekt ausgeleuchtet und dann noch stundenlang alles kaschieren. In 3 Wochen sehe ich auf jeden Fall besser aus. Wenn ich clean bin, sagen das sogar die Leute zu mir, darum kommt es selten vor. 

 

Und hier Frauen kennen lernen, ich wüsste nicht wo und ohne Geld kann man nur auf der Straße rum stehen, wie ne Nutte auf dem Strich. Aber wird schon alles. Wichtig sind die Texte, deren Reihenfolge ja nun fest steht. Arschleitsystem, Für immer tot, Terrorkur und High on Low. Das war es dann auch schon. 

 

Einfach egal alles, immer weiter machen, Selbstzweifel sind unbegründet. 

 

Ofen geht, brauche unbedingt eine Säge, mit der Bügelsäge geht es nicht. Die Stichsäge oder eine, die richtig funktioniert. 

 

Und Fotzenfick und Zugenäht, das gebe ich dem Clemens Mayer, der ja fast zehn Jahre jünger ist als ich. Olaf kriegt auch ein Exemplar. 

 

Jetzt lesen. Bin aber mit Arschleitsystem schon weiter gekommen, habe viel getippt und voll drin. So geht es weiter, trotzdem erst mal den Überblick kriegen und dann chronologisch vorgehen. Im Text ist ja nun auch eine Menge Soziologie drinnen, muss ich noch irgendwie kaschieren. Morgen dann mal die Hussiten und das Stasimuseum weiter machen. Das Stasimuseum als negative Erfahrung, dann der Nettelbeckplatz als positive Erfahrung, dann der Reichstag als negative Erfahrung und dann Buchhandlung, mit einer glühenden Stellungnahme für den Laden. Muss Elke noch das mit dem Fuß beibringen. Auch egal, einfach weiter machen, in diesen drei Wochen wird eine Menge passieren, so viel, dass ich nicht wieder auf die schiefe Bahn gerate. Aber die Konzentration auf das Schreiben, das Lesen, meine Bude, dann die Flöte und Körper und Geist; all das wird seine Wirkung zeigen. 

 

Und wo ich hier Bude schreibe. Was ist der Unterschied zwischen diesen zwei Buden, wo ich hier kein Verlangen habe, aber es auf dem E-Damm sofort losgeht. Hier habe ich kein Gras und keinen Tabak, Tabak könnte ich natürlich kaufen, Alk auch, Pornos und Wichsen wäre hier nun wirklich kein Problem, sogar Koks könnte ich mir billig besorgen, so eh nur heute und dann voll straight und Gras auch. Es muss aus dem Köper und dem Kopf raus und was anderes muss rein. Es geht um die Hoffnung auf Erfolg und Geld, auf Erfolg durch Musik und Geld durch Vermietung, all das ist wichtig für meine Hoffnung, die ich unbedingt brauche. 

 

Und Themen oder Orte habe ich für Arschleitsystem genug, der Park, die Parks, das Gefängnis, NeuKölln, die Markthalle, ich habe genug gesehen, muss es nur noch umschreiben. Mehr brauche ich auf keinen Fall, dann wird es zu lang. Eigentlich ist so ein Ding mit 120 Seiten schon lang genug. Man kann ja auch wieder kürzen. Aber drei Tage und schon so bei der Sache, das motiviert. 

 

Morgen mache ich Extremfettburning, also Laufen am Strand. 

 

Umso mehr ich Popper lese, wird mir klar, wo meine soziologische Reise hingeht: Ich denke mit Piaget und Burroughs und Korzybski und mehr werde ich auch nicht brauchen. Habe ja noch die Kesselring Bücher über Piaget und Hegel, unter der Verwendung des Begriffs Dialektik. Immer Beides, immer in Bewegung etc. Dann gönne ich mir noch die Theorie des kommunikativen Handelns. Mehr brauche ich nicht in der noch verbleibenden Lebenszeit. 

 

Ich glaube, dass ich morgen Portugiesisch auf den Rochas da Pena lerne, danach mal in Estoi vorbei schaue und eine Säge hole und Werkzeug zur Reparatur des Wassers, Pinsel zum Streichen brauche ich auch, Kaffeemaschine wäre noch schön und Stühle für oben oder irgendwas fürs Wohnzimmer, Lampen kann ich auch gebrauchen und einen Schlafsack. Mal sehen, was ich alles abstauben kann. Hausschuhe nicht vergessen. Anzünder nicht vergessen. Eine Axt nicht vergessen. Brauche ich aber nur für die schon hier liegenden Stücke, die zu groß sind, dann wäre eine Kettensäge besser..

 

Stichsäge, Rohrzange, Kaffeekanne, Pinsel, Stühle, Sessel oder Sofa, Lampen, Hausschuhe, Schlafsack, Anzünder, Axt wäre schön für große Stücke, mit einer Axt könnte man immerhin gekauftes Holz auf die richtige Größe bringen. 

 

Danach dann zum Strand richtig lange laufen. Sonst gibt es nichts zu tun. Sonnenuntergang und Laufen, das hört sich gut an.  

 

Habe mir gerade zu einer ersten menschlichen Sprache Gedanken gemacht und das sind folgende: Thematisch kann es anfänglich um Sachen gegangen sein, wie Ernährung und Nahrung, Freunde und Feinde, Wärme und Schutz, Fortpflanzung, Geben und Nehmen, Wetter, Bewegung, etc. Auf ganz rudimentärem Niveau reicht dafür das Nicken und Schütteln des Kopfes und das Zeigen mit dem Finger. Das sind die Anfänge der Sprache. Mimik und Zeigefinger. Daraus hat sich alles andere gebildet. Auch die Familie ist rudimentär und der erste Ort, die Familie im Sippenverband. 

 

Freitag, 28.11.2025

 

Online Ausweis über BundID

Perso und 123456

 

Kontozugang 

BoSchaefer

Ornette55!!!!

 

Unglaublich, habe mich Dank der Hilfe von Olaf arbeitslos melden können. Die kontakten mich jetzt, selber konnte ich keinen Termin klar machen. Egal, wird schon klappen. 

 

Mein Magen spielt das Lied vom Durchfall. Mal sehen, wann der Spurt losgeht. 

 

Jetzt geht es weiter mit Arschleitsystem. Sortieren und Street View. Funktioniert alles und ist viel Arbeit. 

 

Gehe jetzt mal kacken, dann die Flöte und danach lesen. Kann ja nachher noch weiter machen.

 

Der Ofen ist an, er brennt und das Rohr im Zimmer da drüber wird warm. Mal sehen, wie lange ich ihn an habe. Das Ofenrohr wird warm wie ein Ofen. Sehr gut! Kann man hier also heizen, auch wenn man bei Kälte tagsüber oder wann auch immer was schreiben will und unbeweglich am Schreibtisch sitzt. 

 

Aber mit dem Schreiben habe ich nun kein Problem. Die Scheringwerke, werde mir einfach irgendeinen Mist ausdenken. So, Take Five geht mir mit drei Bs so was von auf den Sack. Kriege ich kaum hin, dauert ewig. Morgen werde ich es aber können. Jetzt keinen Bock mehr, sonst haue ich die Flöte noch kaputt. Lese noch und fühle mich ein wenig von der Konzentration her überfordert. Scheiß Stück, geiles Stück Scheiß Tonleiter. 

 

Was fehlt heute noch: Natürlich noch ein wenig weiter machen, auch wenn es nur ein paar Ideen sind oder Verbesserungen. Sind mir immerhin ein paar ganz gute Sachen eingefallen und es wird immer weiter gehen. Natürlich ist das nicht in den drei Wochen fertig, aber als Grundlage schaffe ich das dieses Jahr, wenn ich denn will. Kann ja noch bei Roger oder Viktor weiter machen. 

 

Portugiesisch muss ich auch noch weiter machen.  

 

So, mein Finger tut weh, habe heute lange getippt und mit der Maus gearbeitet. Keine Ahnung. 

 

Werde die bekackte Auskennerei von Pessoa aus der Technikgeschichte ableiten. Das kann ich auf die Brücke anwenden. Vielleicht noch mal als eine völlig blöde Fachbelehrung. 

 

Das „Gehirn und sein Ich“ finde ich äußert gut und es inspiriert und motiviert mich. Allerdings hat das Weiterbetreiben meiner Sozilogischen Interessen nur dann Sinn, wenn es Ergebnisse gibt, wenn es Bücher, Gespräche oder auch Artikel davon gibt. Sonst hat es keinen Sinn. Aber akademischer Soziologie werde ich nicht mehr und will ich auch nicht werden. Aber über Berlin und Viktor und Roger gab es immerhin schon wieder Gespräche, und es gibt auch Medien, in die ich perfekt hineinpassen würde. Respektive ND und Junge Welt, Nachdenkseiten und Telepolis. Es gibt sicherlich noch andere Medien, über Blogs oder Internetseiten ist man immerhin präsent, auch wenn die Möglichkeit der Unbemerktheit da ist. 

Egal, die Ergebnisse können erst entstehen, wenn etwas da ist. Und das ist Terrorkur in neuer Aufmachung und Arschleitsystem als literarische Eintrittskarte. Dafür werde ich auch wieder die Theorie des kommunikativen Handelns lesen. Wer hatte eigentlich vom Handeln gesprochen, als Grundbegriff, der Denken und Bewegung vereint, das Psychische und das Physische.

 

Wirklich eine tolle Sache, dass ich hier 3 Wochen bin und es schon nach diesen zwei Tagen wieder mal eine völlig andere Welt für mich ist. Literarische Bücher, die passend sind für diese Zeit, liegen hier auch bereit. Perec und Hamsung, der Schlaf und der Hunger. Wieder in Hannover natürlich wieder Brinkamann mit einbeziehen. 

Und die Zeit dafür habe ich, wenn ich nicht mehr Boris Schaefer bin, sondern Ibrahim Samana. Und diese Identität ist genau das Ziel, was ich schon Jahrzehnte verfolge und doch nie erreicht habe. 

 

Dafür werde ich hier viel Wasser trinken, viel Laufen und gesund Essen. Drei Wochen ist schon eine lange Zeit.  

 

Will wieder gesund und braun aussehen, wieder Lachen und Reden. Das wird passieren. Ich mache mir keine Sorgen, es wird alles klappen.

 

Die Aussprache lerne ich mit dem Handy.

 

 Also morgen gehe ich Laufen, dann weiter aufräumen und Sachen organisieren. Schreiben ist eh klar, Abwaschen, das Holz klein machen, die Hose reparieren. 

 

Und Kathi und Jonas noch ein paar Infos rüber schieben und sie nach irgendeiner Kohle fragen. Sie können hier heizen. 

 

Zwei Wochen oder eine bis ich wieder in Berlin bin. Weihnachten brauche ich nicht wirklich und Silvester auch nicht. Alle breit und nicht aufnahmefähig. Aber ich werde auch zu Hause viel machen können, wenn nicht das blöde Heizen wäre. Wenn Mona auch noch ein wenig Kohle rüber schiebt wird s gehen. Und interessanter Weise kann ich die Quittungen einreichen, dann sind das auch keine Kosten, dann noch GEZ abwimmeln und fertig. Das wird ein Leben. 

 

Popper ist sehr interessant. Seine Welt 3 als die Welt der geistigen Produkte, in welcher Form auch immer, hat eine gewisse Eingeständigkeit, aber es geht wohl immer darum, vorausgesetzte Theoreme, oder logische Voraussetzungen zu hinterfragen. Vieles ist immer beides und damit ist ein konstruiert Gegensatz nicht merh haltbar, was sich auf die Explikationen fundamental auswirkt. 

 

Es gibt viele Erklärungen, die sich auf Gleiches beziehen und du sich auf einer gewissen Stufe widersprechen, auf einer anderen aber nicht. Es kommt auf die Perspektiven an und die Entwicklung des Denkens, welches nie abgeschlossen ist, auch wenn man unabdingbare Wahrheiten annehmen muss, auch wenn es sie nicht geben kann oder geben muss. 

 

Wenn ich hier weiter mache, dann wird das mit irgendeinem Rückfall hinfällig sein. Aber nicht vergessen, an dieser Stelle bin ich ungefähr einmal im Monat. Warum sollte es jetzt anders sein? Es hat noch nie geklappt, immer nur in Maßen und nie Vollständig. 

 

Darum sind diese beiden Aufgaben, das Schreiben von Arschleitsystem und das Verstehen des Buches „Das Ich und sein Gehirn“ eminent wichtig. Morgen geht es einen großen Schritt weiter, das immer wieder Beginnen von Vorne kann man zwischendurch machen. Dadurch ergibt sich auch die Perspektive des Lesers, der sich nicht in einzelnen langen Passagen verliert, sondern von Vorne bis hinten an der Sache erstmalig dran ist. Wer nur blättern und einzelne Stellen finden will, die er ließt, der wird durch bestimmte Begriffe, die herausgehoben werden müssen, auf dieses Vorgehen gebracht. Also die kursiven Sachen und eindeutig lustige Sachen und interessante Sachen müssen beim Überfliegen der Seiten irgendwie erkennbar sein. Vielleicht noch Überschriften oder auch nicht. Also nicht nur Straßen und Gebäude, sondern auch Personen und Geschehnisse, Gefühle, Glück und Leid, Witz und Arroganz. Perec scheint mir ein guter Trainingsautor zu sein, weil er auch eine gewisse Bildung mit einbezieht, nicht nur eine eigene Schreibweise.  

 

 

 

 

 

 

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